Wie der Buschfunk meldet, benötigt der Edelfunk noch mehr Geld. Die sogenannte Haushaltabgabe zur Finanzierung der sogenannten öffentlich-rechtlichen Medienunternehmen soll deshalb schrittweise angehoben werden. Auf welche Höhe kann gegenwärtig noch niemand sagen – die Gebührenverhandlung beginnen erst im Herbst und außerdem ist die Zeit nach jeder Gebührenerhöhung die Zeit vor der nächsten Gebührenerhöhung.
Einige Menschen sind der Meinung, dass die Ausgaben des teuersten Staatsfunkes der Welt generell zu hoch wären. Das ist natürlich vollkommen falsch. Mit den Milliardenbeträgen wird ein absolutes Top-Programm finanziert. Die Filme sind im Vergleich zu denen der Privaten viel bunter, die musikalischen Darbietungen klangvoller, die Talkshows talkhaltiger, die Nachrichten nachrichtiger. Selbst die Werbepausen sind schöner.
Der unbestreitbare Vorteil der Staatsmedien indessen besteht vor allem darin, dass der überwiegende Teil der Einnahmen nicht in der Produktion verschwendet, sondern in die Finanzierung einer opulenten Verwaltung und deren Altersbezüge investiert wird. Nur so kann die Qualität der Bildung staatlicher Meinungen nachhaltig gesichert werden. Auch von einer Überbezahlung der öffentlich-rechtlichen Medienschaffenden kann keineswegs die Rede sein. In Anbetracht ihrer Verdienste verdienen die Mitarbeiter viel zu wenig. Und gehaltsimanente Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit, Schweigen, Schmutz und Schmerzen sollten niemandem missgönnt werden.
Schönes wochenende, wünscht thomy




