Sonntag, 18. Oktober 2026

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Aus dem Zug in den Knast

Die Zugfahrt von Freiberg nach Chemnitz endete für eine 52 jährige Deutsche und ihren 57 jährigen deutschen Begleiter im Gefängnis

Von Sven Günther

· 1 Min. Lesezeit

Zugfahrt endet hinter Gittern

Chemnitz.  Eine Frau (52) und ihr Begleiter (57) wurden am Sonntag (3. September) gegen 11.25 Uhr im Zug zwischen Freiberg und Chemnitz kontrolliert. Beide hatten keine Fahrkarten, wurden im Hauptbahnhof mit zum Polizeirevier genommen.

Gegen die 52-Jährige lag ein Strafvollstreckungshaftbefehl und drei Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwalt Chemnitz vor. Wegen Erschleichen von Leistungen war die Frau bereits zu einer Geldstrafe von 673 EUR oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 52 Tagen verurteilt worden. Da sie die Geldstrafe vor Ort nicht aufbringen konnte, wurde sie in die JVA Chemnitz eingeliefert.

Auch der 57-jährige Begleiter war kein unbeschriebenes Blatt. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn eine Ausschreibung zur Festnahme auf Grund eines Untersuchungshaftbefehls bestand. Er wurde noch am selbigen Tag dem Haftrichter vorgeführt und in die JVA Dresden eingeliefert.

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