Start Erzgebirge Aue-Bad Schlema: Bus zum Kaisertag und Sperrungen im Kurpark sowie Bergmannstag in Aue-Bad Schlema
Artikel von: Redaktion Regionalspiegel
31.07.2026

Aue-Bad Schlema: Bus zum Kaisertag und Sperrungen im Kurpark sowie Bergmannstag in Aue-Bad Schlema

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Bild: Adobe Stock / goir

Wollen Sie wissen, was in Aue-Bad Schlema los ist? Damit Sie bestens informiert sind, geben wir Ihnen einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, Ankündigungen und Hinweise der Stadt.

Aue-Bad Schlema: Mit dem Bus zum Kaisertag nach Kadaň

Am Samstag, 22. August 2026, bietet Aue-Bad Schlema wieder eine gemeinsame Busfahrt zum traditionellen Kaisertag in die Partnerstadt Kadaň an. Der Ausflug richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die den Tag in der historischen Altstadt verbringen und das Programm vor Ort genießen möchten, ohne sich um die Parkplatzsuche kümmern zu müssen.

Geplant ist ein Tagesausflug mit buntem Programm, guter Stimmung und dem großen Abschlussfeuerwerk. Die Abfahrt erfolgt um 11 Uhr am Postplatz in Aue. Wer unterwegs zusteigen möchte, kann nach Bedarf um 11.10 Uhr in Lauter und um 11.20 Uhr in Schwarzenberg dazukommen.

Die Rückfahrt ist für etwa 22 Uhr vorgesehen, spätestens aber direkt nach dem Feuerwerk in Kadaň. Damit kehren die Teilnehmenden noch am Abend zurück.

Fahrkarten sind ab dem 16. Juli 2026 erhältlich. Sie gibt es in der Stadtinformation Aue-Bad Schlema in der Goethestraße 5 sowie bei Weber’s Werkzeug Service – Organisator am Glück-Auf-Weg 1 in Aue-Bad Schlema.

Mit dem Angebot soll die Fahrt nach Kadaň bequem und unkompliziert möglich sein. Die Stadt verweist dabei auf den gemeinsamen Charakter der Reise und lädt dazu ein, den Kaisertag in der Partnerstadt in entspannter Atmosphäre mitzuerleben.

Neue Sperrungen im Kurpark Bad Schlema ab 15. Juli

Für die Vorbereitungen auf die Landesgartenschau 2027 werden im Kurpark Bad Schlema weitere Bereiche gesperrt. Ab Mittwoch, 15. Juli 2026, betrifft das auch den Bereich am Sonnensegel. Der Kurpark wird damit schon jetzt in großen Teilen für die laufenden Umbauarbeiten genutzt, damit das Gelände pünktlich zum Start der Gartenschau am 23. April 2027 in neuem Glanz präsentiert werden kann.

Die Stadt und die Landesgartenschau gGmbH teilen mit, dass trotz der intensiven Bautätigkeiten möglichst viele Teile der Grünanlagen so lange wie möglich offen bleiben sollen. Welche Bereiche derzeit noch begehbar sind, zeigt eine beigefügte Übersichtskarte. Ein Spazierweg bleibt weiterhin zugänglich: Vom Haupteingang führt er in Richtung Sonnensegel, vorbei am historischen Glockenstuhl zum Floßgraben und zum Wildgehege. Danach verläuft die Strecke entlang des Floßgrabens zum Karl-Aurand-Haus und weiter bis zum Musikpavillon an der Richard-Friedrich-Straße. Wer möchte, kann die Runde über den angrenzenden Richard-Friedrich-Park erweitern.

Der Park gliedert sich in einen unteren und einen oberen Teil. Im unteren Bereich liegt eine Grotte inmitten eines großen Baumbestandes, außerdem erinnern ein Gedenkstein und Tafeln an Richard Friedrich, den Werkbaumeister und geistigen Vater des alten Radiumbades Oberschlema, sowie an die Förderer der Bad-Renaissance nach 1990. Im oberen Teil, oberhalb der Markus-Semmler-Straße, befinden sich ein Teich und eine historische Monierbrücke aus dem Jahr 1932. Die Brücke gilt als frühes Beispiel der Eisenbetonbauweise und als Meilenstein der Baugeschichte.

Auch außerhalb des Kurparks bleibt das Wandern in der Region möglich: Das 94 Kilometer lange Wandernetz ist nach Angaben der Stadt weiterhin voll nutzbar.

Aue-Bad Schlema begeht 29. Bergmannstag am Wismut-Ehrenhain

Die Große Kreisstadt Aue-Bad Schlema hat am 4. Juli 2026 den 29. Bergmannstag am Wismut-Ehrenhain im Ortsteil Bad Schlema begangen. Mit der jährlichen Veranstaltung wird an die Bergbaugeschichte der Region erinnert und das Andenken an die Kumpel gewahrt.

Der Bergmannstag steht in Aue-Bad Schlema in engem Zusammenhang mit dem Gedenken an die Opfer des Grubenbrandes im Schacht 250 in Niederschlema. In der Nacht zum 15. Juli 1955 war dort durch einen Kurzschluss ein Brand ausgebrochen. Die Katastrophe forderte 33 Menschenleben, unter ihnen auch viele Rettungskräfte.

Der Wismut-Ehrenhain an der Lößnitzer Straße wurde 1996 errichtet. Damit besteht er seit genau 30 Jahren als zentraler Ort der Mahnung und des Erinnerns. Der Ehrenhain bildet den Rahmen für das jährliche Gedenken und soll die Ereignisse von damals in der Öffentlichkeit präsent halten.

Zum Bergmannstag gehörten ein feierlicher Bergaufzug und ein anschließendes würdiges Programm. Beides gab nach Angaben der Stadt Raum für ein starkes bergmännisches Miteinander. Die Veranstaltung ist damit nicht nur ein Erinnern an ein schweres Unglück, sondern auch ein Zeichen des Zusammenhalts in der bergmännischen Tradition der Stadt.

Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Informationen der entsprechenden Webpräsenzen der Gemeinde erstellt. Änderungen sind vorbehalten.