Artikel von: Redaktion Regionalspiegel
17.09.2026
Bautzen / Budyšin: Kita Löwenzahn beteiligt sich an Interreg-Projekt und Bautzen schafft neue Entwässerungsmulde
Was ist los in Bautzen / Budyšin? Im städtischen Alltag passiert vieles, das über offizielle Kanäle bekanntgegeben wird. Wir haben uns umgesehen und die aktuellen kommunalen Informationen für Sie gesammelt.
Kita Löwenzahn in Bautzen nimmt an deutsch-polnischem Interreg-Projekt teil
Die Kita Löwenzahn in Bautzen beteiligt sich am deutsch-polnischen Interreg-Projekt „Wir sprechen Nachbarsprache“. Die Einrichtung gehört damit zu insgesamt zehn Kindertageseinrichtungen in Deutschland und ist zugleich die einzige teilnehmende Kita in der Stadt Bautzen.
Das Amt für Bildung und Soziales der Stadt Bautzen hatte gemeinsam mit dem Leitungsteam der Kita Löwenzahn im Juli den Antrag bei der Euroregion Neiße eingereicht. Am 1. September erhielt die Stadt die Mitteilung über die Auswahl der Einrichtung. Nun werden mit einer Kooperationsvereinbarung die weiteren Schritte mit der Euroregion abgestimmt.
Im Mittelpunkt des Projekts steht das spielerische Erlernen der polnischen Sprache im Kita-Alltag nach der Methode des Sprachbads. Die Kinder sollen die Sprache in alltäglichen Situationen erleben. Nach Angaben der Stadt sollen dadurch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen gestärkt werden.
Unterstützt wird die Kita von einem professionellen Sprachbegleiter. Geplant sind außerdem 18 grenzüberschreitende Aktivitäten. Dazu zählen Begegnungen, Exkursionen und Kinderfeste, bei denen die Kinder Gleichaltrige aus Polen kennenlernen und das Gelernte praktisch anwenden können.
Die Stadt weist zudem darauf hin, dass bereits heute Kinder aus polnischstämmigen Familien in der Einrichtung betreut werden. Der Projektstart ist für den 23. September vorgesehen.
Zusätzliche Bewohnerparkplätze während der Baumaßnahme am Dom
Wegen der Baumaßnahmen an der Ostseite des Doms gibt es in Bautzen vorübergehend zusätzliche Parkmöglichkeiten für Anwohnerinnen und Anwohner mit Parkausweis Nr. 1. Vom 15. September 2026 bis zum 30. September 2026 wird das Bewohnerparken im Bereich der Südseite des Fleischmarktes wieder zugelassen. Dort können gebührenpflichtige Stellflächen genutzt werden.
Damit sollen die zeitweise wegfallenden Bewohnerstellflächen an der Ostseite des Domes ausgeglichen werden. Die Regelung betrifft ausschließlich den Bereich mit Parkausweis Nr. 1. Für diesen Zeitraum stehen den Berechtigten außerdem ersatzweise Teilflächen des Parkplatzes Mühlstraße zur Verfügung.
Die Stadt reagiert damit auf die Einschränkungen, die durch die Bauarbeiten rund um den Dom entstehen. Für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sollen so zusätzliche Ausweichmöglichkeiten geschaffen werden, solange die Stellflächen an der Ostseite nicht genutzt werden können.
Die geänderte Parkregelung gilt befristet bis einschließlich 30. September 2026. Danach endet die zusätzliche Freigabe im Bereich der Südseite des Fleischmarktes sowie auf den ausgewiesenen Teilflächen des Parkplatzes Mühlstraße wieder mit dem Abschluss des genannten Zeitraums.
Bautzen baut neue Entwässerungsmulde bei Rattwitz
Die Stadt Bautzen beginnt am 14. September mit dem Bau einer neuen Entwässerungsmulde zwischen der Salzenforster Straße und dem Hochwasserrückhaltebecken „Am alten Bahndamm“ in Rattwitz. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 18. Dezember 2026 abgeschlossen werden.
Mit der Baumaßnahme soll die Entwässerungssituation in diesem Bereich verbessert werden. Nach Angaben der Stadt ermöglicht die neue Mulde eine gezielte Ableitung von Oberflächenwasser zum bestehenden Hochwasserrückhaltebecken. Damit soll der Schutz vor Überflutungen bei stärkeren Niederschlagsereignissen unterstützt werden.
Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Finanziert wird die Maßnahme von der Stadt Bautzen. Die Planung übernimmt die iKD Consult GmbH aus Dresden, mit der Ausführung der Bauarbeiten ist die BauCom Bautzen GmbH beauftragt.
Im Zuge der Arbeiten bittet die Stadt um Verständnis für mögliche Einschränkungen. Weitere Einzelheiten zu konkreten Auswirkungen während der Bauzeit wurden in der Mitteilung nicht genannt. Die Maßnahme ist Teil der laufenden Bemühungen, die örtliche Infrastruktur an die Anforderungen bei Starkregen anzupassen und den Wasserabfluss in dem betroffenen Bereich zu verbessern.
Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Informationen der entsprechenden Webpräsenzen der Gemeinde erstellt. Änderungen sind vorbehalten.