Sonntag, 18. Oktober 2026

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Beschuldigter im Fall Valeriia nach Deutschland überstellt

Von Björn Max Wagener

· 1 Min. Lesezeit

Vorführung beim Haftrichter

Döbeln – Prag – Chemmitz. Nach dem Fund der Kinderleiche in einem Waldstück nahe Döbeln, bei welchem die Polizei am Folgetag bekannt gab, es handelt sich um die neunjährige Valeriia, rückte schnell ein Tatverdächtiger in das Visier der Fahnder. Dabei handelt es sich um den 36-jährigen Ex-Freund von Valeriias Mutter. Daraufhin erging ein nationaler sowie europäischer Haftbefehl gegen den Mann. Dank Hilfe der Tschechischen Polizei konnte der Mann dann in Prag festgenommen werden. Am heutigen Mittwoch erfolgte dann die Überstellung nach Deutschland. Am Grenzübergang Petrovice übernahmen deutsche Behörden den Mann. Nun wird der Mann dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht in Chemnitz vorgeführt. Dieser entschied nun über die Aufrechterhaltung des Haftbefehls im Sinne der Staatsanwaltschaft. Der 36-jährige Moldawier steht im Verdacht, das Kind getötet zu haben und wurde im Anschluss an die Vorführung in eine JVA eingeliefert. Genauere Angaben zur Tat machten die Ermittlungsbehörden bisher nicht. Das Kind galt seit dem 3. Juni 2024 als vermisst.

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