Bundespolizei greift 41 Personen auf
Annaberg – Marienberg. Erneut wurden nach mehreren Bürgerhinweisen seit Freitag insgesamt 41 unerlaubte Personen im Erzgebirge aufgegriffen. Für 12 war die Einreise jedoch nur von kurzer Dauer, so die zuständige Bundespolizeiinspektion Chemnitz.
Zunächst war am Freitagmorgen gegen 06:35 ein Hinweis über eine größere Gruppe ausländischer Personen auf der B95 eingegangen. Durch Einsatzkräfte wurden daraufhin insgesamt 22 türkische sowie afghanische Staatsbürger, darunter 10 Kinder, aufgegriffen. Dokumente zur Einreise konnte die Gruppe nicht vorlegen. Nur kurze Zeit später erfolgte dann am Annaberg-Buchholzer Busbahnhof erneut ein Aufgriff von drei türkischen Staatsangehörigen. Diese waren ebenfalls nicht im Besitz von Dokumenten.
Am Samstag ging dann gegen 07:10 Uhr erneut durch einen Bürgerhinweis ein. Dieser ergab, dass sich in Cranzahl in Höhe der Tankstelle eine größere Gruppe ausländischer Personen aufhalte. Bundespolizisten stellten vor Ort 12 türkische Staatsangehörige ohne aufenthaltslegitimierende Dokumente fest. Am selben Tag gegen 17:55 Uhr wurden nach Hinweis eines Taxifahrers in der Ortslage Marienberg durch eine Streife des Polizeireviers Marienberg vier weitere türkische Staatsangehörige festgestellt. Aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einreise wurden sie zur weiteren Bearbeitung an die Bundespolizeiinspektion Chemnitz übergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Bearbeitung wurden insgesamt 12 der unerlaubt eingereisten türkischen Staatsangehörigen über den Flughafen BER nach Istanbul abgeschoben. Alle anderen Personen wurden an eine Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet.



