Samstag, 17. Oktober 2026

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Polizei führt Schwerpunktkontrolle auf A72 durch

Von Björn Max Wagener

· 2 Min. Lesezeit

Der komplette Verkehr wurde während der Kontrolle umgeleitet. Symbolfoto: AdobeStock

A72. Die Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz führte heute zwischen 09:30 Uhr und 13:00 Uhr auf der A72 in Fahrtrichtung Leipzig eine Schwerpunktkontrolle durch. Die Maßnahme diente der Erhöhung der Verkehrssicherheit, der Kriminalitätsbekämpfung und der Fahndung nach gesuchten Personen. Im Einsatz waren der Zoll, die Bundespolizei, das Technische Hilfswerk und das Bundesamt für Logistik und Mobilität. Unterstützt wurde die Polizei zudem durch einen Hubschrauber und die Gemeinsame Fahndungsgruppe der Bundes- und Landespolizei (GFG). Neun Beamte der tschechischen Polizei begleiteten den Einsatz im Rahmen eines gemeinsamen EU-Projektes. Insgesamt waren rund 100 Beamte im Einsatz.

Verkehr wird über Parkplatz „Am Mühlbachtal“ geleitet

Im Rahmen der Kontrolle wurde der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Leipzig über den Parkplatz „Am Mühlbachtal“ geleitet. Dort wurden stichpunktartig verdächtige Fahrzeuge herausgewunken und einer Kontrolle unterzogen. Die Maßnahme führte in der Spitze zu einem Rückstau von rund einem Kilometer.

Insgesamt kontrollierten die Beamten 138 Fahrzeuge und stellten 28 Verkehrsverstöße fest, darunter acht Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz.

Blutentnahmen angeordnet und Weiterfahrt untersagt

Aufgrund von positiven Schnelltests auf Opiate bzw. Amphetamine, mussten sich ein Pkw-Fahrer (irakische Staatsangehörigkeit) und ein Lkw-Fahrer (polnische Staatsangehörigkeit) einer Blutentnahme unterziehen. Gegen sie wurden entsprechende Anzeigen gefertigt und die Weiterfahrt untersagt.
Darüber hinaus wurden zwei Verstöße wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis festgestellt. Ein 43-jähriger georgischer Pkw-Fahrer sowie ein 29-jähriger rumänischer Transporter-Fahrer konnten keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Letzterer hatte sein Fahrzeug zudem um rund 300 Kilogramm überladen, was ein Verwarnungsgeld nach sich zog.


Auch ein VW-Transporter war um fast 450 Kilogramm überladen. Dessen Fahrer musste seine Fahrt an Ort und Stelle beenden und ein Verwarnungsgeld bezahlen. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte einen 39-jährigen Pkw-Fahrer fest, an dessen Fahrzeug gefälschte Kennzeichen angebracht waren. Gegen den Deutschen folgten Anzeigen wegen Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.



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