Start Chemnitz Chemnitz: Kita-Sanierung, Feuerwehr-Jubiläen und Tanzfestival prägen das Chemnitzer Lokalgeschehen
Artikel von: Redaktion Regionalspiegel
09.09.2026

Chemnitz: Kita-Sanierung, Feuerwehr-Jubiläen und Tanzfestival prägen das Chemnitzer Lokalgeschehen

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Bild: Adobe Stock / terovesalainen

Der Alltag in Chemnitz wird von vielen Informationen begleitet: Hinweise der Verwaltung, öffentliche Bekanntmachungen, Termine und weitere Nachrichten aus dem städtischen Leben. Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle Themen.

Sanierung der Kita „Rappelkiste“ in Borna-Heinersdorf beginnt

In Chemnitz hat die Sanierung der Kita „Rappelkiste“ in Borna-Heinersdorf begonnen. Baubürgermeister Thomas Kütter setzte am Mittwoch gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Stadtverwaltung und beteiligten Gewerken den symbolischen Spatenstich für die umfassende Modernisierung des Gebäudes.

Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen bessere Energieeffizienz, ein verbesserter Brandschutz und eine erneuerte technische Gebäudeausrüstung. Geplant sind unter anderem neue Fenster, eine Dachsanierung, eine neue Luft-Wasser-Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage. Der bestehende Gasbrennwertkessel bleibt für die Spitzenlastabdeckung erhalten.

Auch für die pädagogische Nutzung sind Änderungen vorgesehen. Die Kita soll flexible Gruppenräume mit mobilen Trennwänden erhalten. Außerdem ist eine neue überdachte Loggia als zusätzlicher Außenbereich geplant. Eine außenliegende Fluchttreppe gehört ebenfalls zu den Maßnahmen. Hinzu kommt die vollständige Erneuerung der Elektro-, Heizungs-, Sanitär- und Lüftungstechnik.

Die Stadt Chemnitz investiert nach eigenen Angaben rund 2,1 Millionen Euro aus Eigenmitteln in Erhalt und Modernisierung des Standorts. Die Betreuungskapazität bleibt unverändert. Die Kita bietet weiterhin Platz für 103 Kinder, darunter 25 Krippenplätze und drei Integrationsplätze.

Die Bauarbeiten sollen im November 2027 abgeschlossen sein. Nach Abschluss der Sanierung soll die Einrichtung nach Angaben der Stadt zukunftsfähig aufgestellt sein und moderne Betreuung, Sicherheit und Nachhaltigkeit verbinden.

Chemnitz: Chemnitzer Feuerwehr feiert am 5. September zwei Jubiläen mit Tag der offenen Tür

Die Feuerwehr Chemnitz feiert am 5. September zwei Jubiläen und öffnet dazu die Feuerwache 1 in der Schadestraße 11 für einen Tag der offenen Tür. Von 9 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher die historische Feuerwache kennenlernen, moderne Einsatztechnik entdecken und bei Vorführungen Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr bekommen.

Anlass sind das 160-jährige Bestehen der Berufsfeuerwehr Chemnitz und die Eröffnung der Hauptfeuerwache an der Schadestraße vor 120 Jahren. Der Tag beginnt um 9 Uhr mit einem musikalischen Gruß eines Trompeters vom Turm der Feuerwache 1. Auf der Grünfläche gegenüber der Wache sind den ganzen Tag über verschiedene Tanklöschfahrzeuge zu sehen. Im sogenannten Krankenstall stellt sich der Vorbeugende Brandschutz vor, außerdem kann dort ein Rettungswagen besichtigt werden.

Auch historische und aktuelle Feuerwehrtechnik, Modelle sowie eine historische Handdruckspritze auf einem Pferdeanhänger gehören zum Programm. Bei Führungen durch die Feuerwache können Gäste das historische Gebäude von innen erkunden. Die Rundgänge starten ab 10 Uhr im Abstand von 45 Minuten. Im Schulungsraum zeigt die Feuerwehr zudem die Reihe »Die Feuerwehr bei DMAX«.

Die Integrierte Regionalleitstelle Chemnitz – Erzgebirgskreis – Mittelsachsen gibt Einblicke in den Weg eines Notrufs, von der ersten Meldung bis zur Fahrt ins Krankenhaus. Für Kinder gibt es unter anderem eine Hüpfburg, Kinderschminken, Zuckerwatte, Popcorn und Softeis. An der Spritzwand können sie selbst ausprobieren, wie Feuerwehrleute mit Wasser arbeiten. Auch der Anhänger der Jugendfeuerwehr ist vor Ort. Beim Bierkästenstapeln sind Geschick und Mut gefragt.

Chemnitz lädt zum 12. Festival TANZ | MODERNE | TANZ ein

Chemnitz wird vom 16. bis 20. September erneut zur Bühne für zeitgenössischen und urbanen Tanz. Dann findet in der Stadt die 12. Ausgabe des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ statt. Unter dem Motto „Tanz goes Industriekultur“ bringt das Programm internationale Compagnien, Workshops und Performances an besondere Orte in Chemnitz – unter anderem in den öffentlichen Raum, ins Opernhaus und erstmals auch in die neue Veranstaltungslocation fabrik chemnitz.

Mit dem neuen Spielort beginnt das Festival auch seinen Auftakt am 16. September. Die Veranstalter setzen dabei auf die Verbindung von Tanz, industrieller Geschichte und Stadtgesellschaft. Nach der großen Ausgabe im Kulturhauptstadtjahr, die im vergangenen Jahr mehr als 18.000 Besucherinnen und Besucher erreichte, soll das Festival erneut verschiedene Perspektiven auf Räume, Bewegung und Begegnung eröffnen.

Zum Start kehren mehrere bereits bekannte Künstlerinnen und Künstler nach Chemnitz zurück. Die französische Compagnie Retouramont zeigt „Environnement Vertical“ und verbindet dabei Tanz, Architektur und Akrobatik. Auch die britische Company Chameleon ist wieder dabei und präsentiert „The Ultimate Player’s Handbook“ im freien Raum. Hinzu kommt Adi Boutrous mit „Nature of a Fall“. Seine Teilnahme war im vergangenen Jahr wegen des Nahostkonflikts nicht möglich gewesen. Die Produktion beschäftigt sich mit Nähe, Abhängigkeit, Widerstand und der Kraft menschlicher Beziehungen.

Weitere Gastspiele kommen unter anderem von der Fabien Prioville Dance Company aus Düsseldorf und der französischen Compagnie Cie Par Terre. Ein besonderer Programmpunkt ist für den 19. September geplant: Am Karl-Marx-Monument soll Chemnitz den Weltrekord für die größte Ballettklasse der Welt angreifen. Dafür werden mindestens 1800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigt.

Ein fester Bestandteil des Festivals bleibt das Workshop-Programm. Tanzprofis aus aller Welt geben dort ihre Techniken und Erfahrungen weiter. Das Angebot richtet sich nicht nur an professionelle Tänzerinnen und Tänzer, sondern ausdrücklich auch an Menschen mit unterschiedlichen Vorerfahrungen.

Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Informationen der entsprechenden Webpräsenzen der Gemeinde erstellt. Änderungen sind vorbehalten.