Jöhstadt. Dass die meisten der Bürgerinnen und Bürger einen Bürgerladen in Jöhstadt befürworten, ist nun, zwei Wochen nach der Gründung der stillen Gesellschaft Bürgerladen Jöhstadt hinlänglich bekannt. Von 165 Teilnehmern entschieden sich gleich am Gründungstag im Sportcenter 51, einen Anteil von 200 Euro bzw. mehr zu erwerben. An den darauffolgenden beiden Tagen kamen weitere zehn Personen hinzu und zeichneten für ihren Anteil.
„Aktuell stehen wir mit 107 Mitgesellschaftern bei einem Eigenanteil von 24.800 Euro. Ziel ist es, ca. 35.000 Euro oder mehr, für die Gründung der Unternehmergesellschaft zu bekommen. Einen großen Schritt haben wir schon geschafft!“, informiert Anke Gross. „Daher ist es jetzt wichtig, dass wir weitere Menschen für unser Projekt gewinnen, um die nötigen Eigenmittel zusammen zu bekommen. Knapp zwei Monate bleiben uns hierfür an Zeit übrig. Denn, sofern wir dieses Ziel erreichen, kann per 31. März 2016 die UG gegründet werden. Ich bin sehr dankbar für die breite Unterstützung, insbesondere von unserem Bürgermeister Olaf Oettel und den Stadträten, von denen bereits zehn gezeichnet haben. Jeder, der dieses Projekt für sinnvoll und gut heißt, kann mit dem Erwerb eines Anteils dazu beitragen, dass der Bürgerladen Jöhstadt in naher Zukunft Wirklichkeit wird. Einen entsprechenden Antrag erhalten Sie bei der Stadt Jöhstadt (Telefon 037343/ 80510) bzw. in der WochenSpiegel-Geschäftsstelle, Markt 9 in Annaberg-Buchholz oder bei mir persönlich. Gern gebe ich weitere Auskünfte, telefonisch unter der Nummer 0172/ 3406140. Außerdem würden wir uns freuen, wenn sich Regionalerzeuger mit uns in Verbindung setzen und uns ihre Produkte und Angebote vorstellen. Schließlich soll der künftige Bürgerladen Jöhstadt mit Regionalität und Frische punkten.“
Jöhstadt kann auf einen Bürgerladen hoffen
Seit der Gründung der stillen Gesellschaft für den Bürgerladen in Jöhstadt hat sich die Zahl der Zeichner mehr als verdoppelt. Somit ist der Eigenanteil zu 70 Prozent bereits gesichert. Ziel ist es, bis zum 31. März 2016 das Fundament für die Unternehmergesellschaft zu legen. Hierzu sind insgesamt 35.000 Euro an Eigenmitteln notwendig. Daher gilt, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für das Projekt zu begeistern und für den Erwerb eines Anteils an dem Bürgerladen zu gewinnen.
Von Andre Kaiser
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