Sonntag, 18. Oktober 2026

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Arbeitslosigkeit im Erzgebirge geht deutlich zurück

Rund 7.900 Menschen sind im Erzgebirge derzeit ohne Job, 500 weniger als im Vormonat. Den Grund dieses deutlichen ückgangs erklärt Katrin Steyer von der Annaberger Arbeitsagentur.

Von Andre Kaiser

· 1 Min. Lesezeit

Katrin Steyer, operative Geschäftsführerin der Annaberger Arbeitsagentur. Foto: BA

Annaberg-Buchholz. Rund 7.900 Menschen sind im Erzgebirge derzeit ohne Job, 500 weniger als im Vormonat. Damit sinkt die Arbeitslosenquote um 0,2 auf 4,7 Prozent. Eine positive Entwicklung, die zuversichtlich für die Sommermonate stimmt.

Katrin Steyer, operative Geschäftsführerin der Annaberger Arbeitsagentur: „Eine Ursache sehe ich u.a. darin, dass sich rund ein Viertel weniger arbeitslose Menschen als im Vormonat und über die Hälfte weniger als im Vorjahr neu arbeitslos melden mussten. Dabei war der Mai 2020 einer der härtesten Monate während der Corona-Krise mit deutlichen Auswirkungen am regionalen Arbeitsmarkt. Schaut man auf die Beschäftigungsaufnahmen, so lagen diese im Berichtsmonat deutlich über den Neumeldungen. Das gibt Anlass zum Optimismus und zeugt von einer zunehmenden Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes. Dafür spricht auch, dass die regionale Wirtschaft allmählich wieder anzieht und Arbeitskräfte sucht. Insbesondere das Verarbeitende Gewerbe und der Baubereich, aber auch der Handel und das Gesundheits- und Sozialwesen suchen zusätzliches Personal“.

Blick in die Regionen
Im Vergleich der Regionen bleiben Stollberg und Zschopau mit einer Quote von 3,9 Prozent vorn, gefolgt von Marienberg (4,5 Prozent), Annaberg-Buchholz (4,9 Prozent) und Schwarzenberg (5,0 Prozent). Schlusslicht bleibt Aue mit 5,5 Prozent

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