Sonntag, 18. Oktober 2026

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Herzwochen: Neues zur Herzinsuffizienz

<p dir="LTR" style="text-align: left;" align="CENTER">Experten referieren am 6. November im Erzgebirgsklinikum Annaberg-Buchholz.</p>  

Von Sven Günther

· 1 Min. Lesezeit

Herzwochen in Annaberg-Buchholz

Erzgebirge. Nimmt man die Werte der Todesfälle nach Herzkrankheiten und überträgt sie auf eine Deutschlandkarte – dann ist die DDR wieder auferstanden…. Die fünf Bundesländer Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg führen die Tabelle bei den Herztoten an. 2015 starben im Erzgebirgskreis 2528 Menschen an den Folgen von Herz- und Kreislauferkrankungen. Täglich fast sieben Menschen. In Sachsen waren es 24.545 Todesfälle, die vom Statistischen Landesamt unter der Rubrik I00 bis I99 zusammengefasst werden: 67 Herz-Kreislauftote jeden Tag! Im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung veranstaltet das Erzgebirgsklinikum Annaberg am Montag, den 6. November von 18 Uhr bis 20 Uhr eine Vortragsveranstaltung für Patienten, Angehörige und alle Interessierten. Dabei werden Chefarzt Sven Spenke und Prof. Hans Volkmann zum Thema Herzschwäche (Ursachen, Erkennung, moderne Behandlungsmöglichkeiten und Bedeutung des Lebensstils) referieren und im Anschluss diesbezügliche, auch individuelle Fragen gern beantworten.
Die Frage, warum es in den neuen Ländern mehr Herz- und Kreislauf-Todesfälle gibt, hat Professor Andreas Stang, der Leiter des Zentrums für Klinische Epidemiologie der Uniklinik Essen, analysiert. Er sagt: „Die Menschen im Osten sind dicker, rauchen mehr, haben höhere Blutdruckwerte und sind öfter zuckerkrank.“
Rauchen, Zucker, Übergewicht und Bluthochdruck! Experten fassen diese vier Risikofaktoren unter dem Begriff „metabolisches Syndrom“ zusammen, das im Bereich der ehemaligen DDR häufiger anzutreffen ist. sg

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