Annaberg-Buchholz. Sie sind Helfer in der größten Not. Jeder Mensch kann in eine Extremsituation geraten, in welcher er sie dringend braucht. Und doch stehen sie meist im Hintergrund: Notfallseelsorger des KIT, des „Kriseninterventions- und Notfallseelsorgeteam Annaberg e.V.“ Der Verein betreut Menschen, deren Angehörige bei Unfällen, durch Suizid, Gewalttaten oder Katastrophen ums Leben gekommen sind. 24 Stunden am Tag, das ganze Jahr, stehen die aktiven Mitglieder des KIT bereit. Die Arbeit erfolgt ehrenamtlich.
Kürzlich feierte man in Sehma das 15-jährige Bestehen des Vereins. Neben zahlreichen Glückwünschen wurden Spenden überbracht, denn das Einsatzfahrzeug des KIT ist in die Jahre gekommen. Bei dem T4-Bus, Baujahr 2002, häufen sich Reparaturen. Er muss dringend ersetzt werden.
Die Stadtwerke Annaberg-Buchholz spenden 1.200 Euro an den KIT e.V. Sie sollen die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges unterstützen. Robert Gropp, Vertriebsleiter der Stadtwerke Annaberg-Buchholz Energie AG, erklärt die Beweggründe: „Das Geld stammt aus einer Streitsache zur Durchsetzung des fairen Wettbewerbs. Gern helfen wir damit denen, die im Ehrenamt ihren Mitmenschen helfen.“
Autor: Mike Päßler


