Samstag, 17. Oktober 2026

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Knapp vier Jahre nach dem verheerenden Brand

Der Schock saß bei Frank Neubert tief, als 2012 seine Bauernstube in Flammen aufging. Doch aufgeben kam für den Gastronom nie infrage. Wie er jahrelang um seine Existenz kämpfte die abgebrannte Bauernstube in "Lenes Gasthof" verwandelte...

Von Andre Kaiser

· 1 Min. Lesezeit

Gastronom Frank Neubert an seinem funkelnagelneuen Tresen. Fotos: Jana Kretzschmann

Marienberg. Es war eine Katastrophe, als am 26. August 2012 um 1.15 Uhr in der Nacht ein Feuer in Frank Neuberts Bauernstube ausbrach und das Gebäude samt Inventar und vielen Erinnerungen zu Asche werden ließ. Das musste der Inhaber natürlich erst einmal verarbeiten. Der Schock saß tief, dennoch stand für ihn sofort fest. „Ich baue die Gaststätte wieder auf!“

So wurde schon 2013 der Grundstein dafür gelegt. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Mit überwiegend regionalen Unternehmen und vielen Stunden Eigenleistung wuchs aus der früheren Bauernstube „Lenes Gasthof“. „Ich habe ihn so genannt, weil meine Großmutter so hieß und es ihr zu verdanken ist, dass dieser Ort einst nicht mit Wohnblocks zugebaut worden ist“, erklärte Frank Neubert. Die Einrichtung wählte er rustikal. In der gemütlichen Gaststube mit Kachelofen und Wandbild finden 35 Leute Platz. Daneben gibt es noch einen Vereinsraum. Wenn das Wetter wieder mitspielt, kann auch im Außenbereich Platz genommen werden. Führen will der Gastronom „Lenes Gasthof“ mit zwei Servicekräften, einer Küchenchefin sowie einer Küchenhilfe. Auf den Tisch kommt gut bürgerliche Küche mit wechselnden Tages- und Wochenangeboten.

Geöffnet hat „Lenes Gasthof“ montags ab 17 Uhr, Dienstag und Mittwoch ist Ruhetag, Donnerstag bis Samstag ab 17 Uhr und Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Darüber hinaus fungiert das Haus als Adresse für Familien-, Firmen-, Vereins- und Weihnachtsfeiern. Catering kann außerdem in Auftrag gegeben werden.
Des Weiteren entstanden und entstehen derzeit im Gebäude Gastzimmer und Ferienwohnungen.
Was den Neubau angeht, sind noch kleine Rest-Arbeiten zu tätigen – dann hat Frank Neubert sein Vorhaben realisiert. Sein Wunsch für die Zukunft: „Hoffen, dass es läuft und viele Gäste den Weg zu uns finden, damit meine Mitarbeiter und ich davon leben können.

Autorin: Jana Kretzschmann

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