Geyer/ Kurort Oberwiesenthal. Kennen Sie diesen Österreicher (Foto: Mitte) noch? Er sprang schon gegen den Floh vom Fichtelberg, errang bei den Weltmeisterschaften 1989 in Lahti auf der Normalschanze hinter Jens Weißflog und dem Finnen Ari-Pekka Nikkola Bronze. Zwei Jahre später in Val di Fiemme wurde er dann im Einzel von der Normalschanze und mit der Mannschaft von der Großschanze Doppelweltmeister. Kurzum: Heinz Kuttin war einer der herausragendsten Skispringer seiner Zeit.
Jetzt gibt er seinen Erfahrungsschatz als Sprungtrainer an die deutschen Kombinierer weiter, unter anderem auch an unsere beiden Erzgebirger Eric Frenzel und Terence Weber. Entsprechend aufregend war sein jüngstes Gastspiel gemeinsam mit den beiden kürzlich an den Schanzenanlagen im Greifenbachtal. Hier trainierte der ehemalige Weltklasseskispringer zwei Stunden lang die jungen Nachwuchsathleten, gab ihnen wertvolle Tipps und natürlich eine gehörige Portion Motivation mit auf den Weg.
Außerdem konnten die vielen interessierten Zuschauer, die an dem Tag zu den Schanzen nach Geyer pilgerten, im Rahmen des offenen Trainings unsere beiden Ausnahmeathleten Eric und Terence dabei beobachten, wie sie nach vielen Jahren nun erstmals wieder von der Max-Liesche-Schanze sprangen. Mit dabei waren außerdem Sportler vom Stützpunkt Oberwiesenthal und ihre Trainer. Das Team der Schanzenbaude sortge zudem fürs leibliche Wohl der Besucher. Kleiner Tipp: Auch im Sommer ist diese für Wanderer und Naturfreunde sonntags geöffnet.

Foto: Uwe Zenker
Sportliche Prominenz war übrigens kürzlich auch in Deutschlands höchstgelegener Stadt zugegen, um genauer zu sein im Sportmuseum „Wiesenthaler K3“. Hier empfing der Geschäftsführer des WSC Christian Freitag Bob-Weltmeisterin Stephanie Schneider. Die gebürtige Rittersgrünerin reihte sich in die Reihe der Ehrenmitglieder des Wintersports ein und verewigte sich an der Ahnentafel.
Dabei plauderte sie vom Leben als Leistungssportlerin, erzählte von den Höhen und Tiefen sowie von ihren zahlreichen Erfolgen und vom Rückhalt, den ihr ihre Familie immerwährend gab und gibt.
Weitere Informationen zum „Wiesenthaler K3“ findet man unter www.oberwiesenthal.de/wiesenthaler-k3 im Internet.



