Sonntag, 18. Oktober 2026

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Warmer Geldregen für Stollberg

Stollberg. Die ehemalige Kreisstadt Stollberg erhält 956.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“. Innenminister Markus Ulbig hat am Montag dem Oberbürgermeister der Stadt Stollberg Marcel Schmidt persönlich den Fördermittelbescheid im Rathaus übergeben.

Von Redaktion Regionalspiegel

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Innenminister Markus Ulbich (Mitte) war von Dresden angereist und übergab persönlich den Bescheid an Stollbergs Bürgermeister Marcel Schmidt. Ebenfalls dabei: der Landtagsabgeordnete Rico Anton (CDU).Foto: Uwe Zenker
Innenminister Markus Ulbich (Mitte) war von Dresden angereist und übergab persönlich den Bescheid an Stollbergs Bürgermeister Marcel Schmidt. Ebenfalls dabei: der Landtagsabgeordnete Rico Anton (CDU).Foto: Uwe Zenker
Innenminister Markus Ulbig: „Stollberg setzt auf Zukunft. Mit den Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm kann die Stadt viele nützliche Projekte für Familien und ältere Bewohner planen und umsetzen. Die Ideen versprechen konkrete Verbesserungen für das alltägliche Leben vor Ort.“
Die Stadt wird mit dem „Erich-Weinert-Gebiet“ in diesem Jahr neu in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. In dem Stadtteil gibt es neben einem großen Bevölkerungsrückgang auch eine starke Überalterung der Bewohner. Die geplanten Maßnahmen zielen daher darauf, die Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppen beim Wohnen, bei der Verkehrs- und sozialen Infrastruktur zu berücksichtigen. Dazu gehören etwa die Sanierung von Gebäuden, die barrierefreie Anordnung von Gehwegen und die Gestaltung von kleinen und großen Grünflächen.
Das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“
Das Förderprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt sächsische Städte bei der Planung und Durchführung städtebaulicher Maßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadtquartieren, deren Bewohner wirtschaftlich und sozial benachteiligt sind. Es verfolgt einen integrierten Ansatz, der Bewohner und lokale Akteure einbezieht. Darüber hinaus ist neben den investiven Maßnahmen eine Bündelung begleitender Maßnahmen mit Förderungen aus anderen Fachbereichen gewünscht. Diese soll zu einer Nachhaltigkeit und Verstetigung der Investitionen beitragen.

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