Sonntag, 18. Oktober 2026

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Zug-Hybrid! Gauck ehrt Erzgebirgsbahn

Die Erzgebirgsbahn hat einr von Bundespräsident Joachim Gauck unterschriebene Anerkennungs-Urkunde erhalten. Der Grund: Das Unternehmen will als ersten einen Zug mit Hybridantrieb auf die Schiene bringen.

Von Sven Günther

· 1 Min. Lesezeit

 

Erzgebirgsbahn setzt auf Hybrid

Annaberg-Buchholz/Chemnitz. Sie sind leise, verbrauchen nur noch einen Bruchteil des Diesels herkömmlicher Triebwagen und werden im Erzgebirge entwickelt. Mit dem „EcoTrain“ will die Erzgebirgsbahn den Schienenverkehr revolutionieren. Jetzt gab es dafür eine Anerkennungsurkunde von Bundespräsidenten Joachim Gauck, weil das Projekt innerhalb des bundesweiten Wettbewerbes „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ erfolgreich abgeschnitten hat.

Zusammen mit den Projektpartner, zu denen die TU Chemnitz, die TU Dresden und das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme in Dresden (IVI) gehören, hat die Erzgebirgsbahn mit dem „EcoTrain“ einen dieselelektrischer Hybridtriebwagen mit Energiespeicher zur Serienreife entwickelt, der auf der Basis der Baureihe VT642 funktioniert. Der Dieselverbrauch sinkt, der CO2-Ausstoß wird deutlich reduziert, der Lärmpegel ist deutlich geringer. Ein rein elektrisches Fahren ist jederzeit möglich.

Im kommenden Jahr soll die Zulassung für den Eco-Train beantragt, ab 2018 die erste Kleinserie von zwölf Modellen gebaut werden.

 

 Sören Claus und Claus Werner, Projektleiter für den EcoTrain Foto: Deutsche Bahn AG/Jörg Bönisch
Sören Claus und Claus Werner, Projektleiter für den EcoTrain Foto: Deutsche Bahn AG/Jörg Bönisch

 

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