Artikel von: Redaktion Regionalspiegel
31.07.2026
Heidenau: Beratungsangebot gegen Wohnungslosigkeit, Kanalarbeiten und neue Tischtennisplatte in Heidenau
Wer in Heidenau lebt, arbeitet oder regelmäßig vor Ort unterwegs ist, möchte wissen, was in der Stadt aktuell passiert. Hier bündeln wir die neuesten kommunalen Meldungen für die Stadt in Sachsen.
Diakonie Pirna startet Beratungsangebot gegen Wohnungslosigkeit in Heidenau
In Heidenau hat das Vorhaben „Zuhause erhalten“ der Diakonie Pirna am 1. Juli 2026 begonnen. Zwei Jahre lang bietet die Diakonie im Rahmen der ESF-Förderung Beratung und Begleitung für Menschen an, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind oder keine Wohnung mehr haben.
Angeboten wird die Unterstützung direkt im Beratungsbüro in der Ernst-Schneller-Straße 1. Dort sollen Betroffene Hilfe erhalten, um vorhandenen Wohnraum zu sichern oder wieder Wohnraum zu finden. Das Vorhaben setzt dabei sowohl auf präventive Beratung als auch auf konkrete Unterstützung in schwierigen Wohnsituationen.
Ab September 2026 gibt es vor Ort offene Beratungszeiten. Terminabsprachen sind nach Angaben der Diakonie aber jederzeit möglich. Beratungsgespräche können im Büro, am Telefon oder in der Häuslichkeit stattfinden.
Im Mittelpunkt steht der Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Ziel ist es, gemeinsam mit den Ratsuchenden Lösungen zu entwickeln, damit sie ihre Wohnung behalten können oder wieder zuverlässig Wohnraum erhalten. Laut Mitteilung soll dabei auch begleitet werden, damit Menschen auf Dauer als Mieterinnen und Mieter bestehen können.
Das Angebot richtet sich an Menschen in Heidenau, die Unterstützung rund um ihre Wohnsituation brauchen. Kontakt nimmt die Diakonie Pirna unter der Telefonnummer 0171-3506749 oder per E-Mail an entgegen. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage der Diakonie Pirna.
Dresdner Straße in Heidenau wegen Kanalarbeiten bis 21. August eingeschränkt
In Heidenau ist die Dresdner Straße am Knotenpunkt Haeckelstraße wegen notwendiger Kanalarbeiten an der öffentlichen Abwasserkanalisation seit dem 28. Juli voll gesperrt. Nach Angaben der Stadt bleibt die Zufahrt von der Dresdner Straße in die Haeckelstraße bis auf Weiteres nicht befahrbar. Für den Fahrzeugverkehr ist zudem die Dresdner Straße in diesem Bereich bis voraussichtlich Freitag, 10. August, vollständig gesperrt.
Die Dresdner Straße aus Richtung Dresden kommend ist bis zur Hausnummer 17 als Sackgasse nutzbar. Die Umleitung für Autos erfolgt wegen der zu geringen Straßenbreiten als Ringverkehr. Der Verkehr in Richtung Dresden wird über die provisorische Überfahrt an der Bäckerei Wünsche über Ringstraße und Bahnhofstraße als Einbahnstraßenregelung geführt. Wer in Richtung Pirna unterwegs ist, wird über Bahnhofstraße, Ringstraße, Röntgenstraße, E.-Thälmann-Straße und Mühlenstraße umgeleitet. An der Kreuzung Ringstraße/Bahnhofstraße ist für die Dauer der Umleitung eine Ampel vorgesehen, weil die Schleppkurven für rechts abbiegende Busse und Lastwagen nicht in jedem Fall ausreichen. Die Ringstraße in Richtung Einkaufszentrum beziehungsweise K.-Kollwitz-Straße ist als Einbahnstraße in Richtung Wohngebiet befahrbar.
Auch für Radfahrer gibt es eine gesonderte Lösung: Die Umleitung in Richtung Pirna ist ausgeschildert und führt an der Vollsperrung vorbei über Haeckelstraße, Ringstraße, Schulstraße, E.-Thälmann-Straße und Mühlenstraße zurück auf die Dresdner Straße. Radfahrer in Richtung Dresden sind von der Sperrung nicht betroffen und können den getrennten Geh- und Radweg weiter nutzen.
Die Straße Am Obergraben wird gesperrt, um Schleichverkehr zu verhindern. Anwohner erreichen ihre Grundstücke ausschließlich von der Dresdner Straße aus. Ab Montag, 10. August, soll die Dresdner Straße im zweiten Bauabschnitt wieder in beide Richtungen befahrbar sein. Dann werden die weiträumige Umleitung und die Ampelregelung auf der Bahnhofstraße/Ringstraße aufgehoben. Im Gegenzug wird der Einmündungsbereich Haeckelstraße/Ringstraße voll gesperrt und als Sackgasse ausgewiesen. Der Fußgängerverkehr ist von den Einschränkungen nicht betroffen und kann den Bereich jederzeit passieren.
Neue Tischtennisplatte an der Graffiti Area ergänzt Jugendtreff in Heidenau
Die Graffiti Area in Heidenau hat eine neue Tischtennisplatte bekommen und wird damit um ein sportliches Angebot erweitert. Die Anlage wurde am 21. Juli 2026 mit einem Freundschaftsspiel zwischen Bürgermeisterin Conny Oertel und WVH-Geschäftsführer Tilo Koch feierlich eingeweiht.
Die Graffiti Area war 2024 als Gemeinschaftsprojekt der WVH Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft Heidenau mbH, der Stadt Heidenau und des Jugendbeirats gestartet. Mit der neuen Platte wird der Treffpunkt für Jugendliche nun um eine weitere Möglichkeit ergänzt, sich sportlich zu beschäftigen.
Nach Angaben der Stadt sollen zeitnah auch praktische Sitzauflagen für die Betonblöcke folgen. Sie sollen die Aufenthaltsqualität während der Spielpausen verbessern. Außerdem ist geplant, dass Schläger künftig am Empfangstresen der WVH in der Bahnhofstraße 6f gegen Pfand ausgeliehen werden können.
Finanziert wurde die Tischtennisplatte aus Eigenmitteln der WVH sowie aus Fördermitteln des Verfügungsfonds im Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier“. Das Fördergebiet ist Heidenau-Nordost.
Mit dem neuen Angebot will die Graffiti Area nach Angaben der Mitteilung noch attraktiver werden. Der Jugend-Treffpunkt verbindet damit künftig Gestaltung, Aufenthalt und Bewegung an einem Ort. Die Stadt und die WVH laden dazu ein, die Platte zu nutzen und zu einem Match zu starten.
Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Informationen der entsprechenden Webpräsenzen der Gemeinde erstellt. Änderungen sind vorbehalten.