Samstag, 17. Oktober 2026

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„Jo“ kann den Dienst aufnehmen

Die Zöblitzer Kameraden sind jetzt mit einem Großtanklöschfahrzeug ausgestattet.

Von Andre Kaiser

· 1 Min. Lesezeit

Der bewegende Moment der Schlüsselübergabe. OB Andrè Heinrich (re.) übergibt ihn an Wehleiter Marko Hirsch. Foto: Jana Kretzschmann

Zöblitz. „Anfangs sollte es nur ein Scherz sein, unser neues Einsatzfahrzeug auf „Jo“ – dem Vornamen unseres ehemaligen Wehrleiters, Brandinspektor Joachim Seifert, zu taufen. Heute nun hat das Ganze eine tiefere Bedeutung, erhalten, da Joachim vor wenigen Wochen verstorben ist“, erklärte Marko Hirsch, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Zöblitz im Rahmen seiner Ansprache zur Festveranstaltung anlässlich der Übergabe des Großtanklöschfahrzeug. „Es ist wirklich wichtig mit solch einem Wagen ausgestattet zu sein, da die Kameraden oftmals mit schwierigen Löschwassersituationen konfrontiert werden. Die Wege, um an Wasser zu gelangen, sind mitunter lang und die Zahl der Teiche und Hydranten geht eher zurück. Nun können wir mit Wasser ausrücken, der Tank fasst 12.850 Liter“, erklärte der Ansprunger Wehrleiter, Thomas Viehweger.

Bei diesem Großtanklöschfahrzeug handelt es sich um einen umgebauten Milchsammelwagen. „Insgesamt gibt es in Marienberg drei davon, einen in Marienberg, einen in Reitzenhain und den neusten in Zölitz. Wir sind da Exoten auf dem Gebiet. Die grundsätzliche Entscheidung für die Anschaffung des Zöblitzer GTLF ist schon 2013 gefallen. Ich denke, das dafür notwendige Geld ist gut angelegt und es ist etwas richtig Gescheites dabei herausgekommen“, freute sich auch Marienbergs Oberbürgermeister, Andrè Heinrich. Er lobte außerdem das Engagement der Zöblitzer Kameradinnen und Kameraden, ohne deren Mitwirken dieses Projekt nicht zustande gekommen wäre.

Die Kosten für das Fahrzeug belaufen sich auf 66.000 Euro und kommen aus dem Stadtsäckel.

Autorin: Jana Kretzschmann

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