Start Luftqualität aktuell in Chemnitz: Ozon im orangen Bereich mit 154 µg/m³
Artikel von: Redaktion Regionalspiegel
15.08.2026

Luftqualität aktuell in Chemnitz: Ozon im orangen Bereich mit 154 µg/m³

beautiful misty morning landscape contrasting with the smoking chimneys of a coal power plant.
(Symbolbild, Adobe Stock /Mike Mareen)
  • schlechte Luftqualität nahe Messstationen Chemnitz Hans-Link-Straße
  • Ozon überschreitet Grenzwert mit 154 µg/m³
  • Umweltbundesamt meldet: Luftqualitätsindex im roten Bereich
  • Das Umweltbundesamt empfiehlt insbesondere Risikogruppen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden

In Chemnitz ist die Ozonbelastung am Samstag erhöht. Wie wirkt sich der Schadstoff auf Ihren Körper aus? Wo sind die Werte am gefährlichsten? Und ist die Luftqualität aktuell schlechter als sonst? Hier erfahren Sie es!

Ozon-Belastung in Chemnitz – Luftqualität schlecht

An mehreren Messstationen in Chemnitz wird der Grenzwert für Ozon (O₃) überschritten. Der höchste gemessene Wert liegt bei 154 µg/m³. Die Luftqualität wird über den Zeitraum als „schlecht“ eingestuft.

Ozon ist ein farbloses bis bläuliches, giftiges Gas, das in der Ozonschicht natürlich vorkommt. Sobald es in die Reichweite menschlicher Atemwege gelangt, kann es diese schädigen. Der Luftqualitätsindex (LQI) berechnet einen Mittelwert aus verschiedenen Schadstoffen, der die Luft nach Ihrer Qualität einordnet. Für Ozon liegt der Grenzbereich für ungefährliche Luftqualität zwischen 0 – 180 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)

Örtliche Spitzenwerte: Tage und Standorte mit der schlechtesten Luftqualität in Chemnitz

Die vergangenen Tage, an denen die höchsten Ein-Stunden-Tagesmaximas für Ozon in Chemnitz gemessen wurden, finden Sie in der nachfolgenden Übersicht. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich auf die letzten drei Monate. Der Bundeshöchstwert wird ermittelt in Neuhäusel mit einer Konzentration von 206 µg/m³. Daten über andere Zeiträume oder Standorte finden Sie auf der Luftdaten-Webseite des Umweltbundesamts.

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)