Start Luftqualität aktuell in Dresden: Ozon im orangen Bereich mit 161 µg/m³
Artikel von: Redaktion Regionalspiegel
04.08.2026

Luftqualität aktuell in Dresden: Ozon im orangen Bereich mit 161 µg/m³

beautiful misty morning landscape contrasting with the smoking chimneys of a coal power plant.
(Symbolbild, Adobe Stock /Mike Mareen)
  • schlechte Luftqualität nahe Messstationen Dresden-Winckelmannstr.
  • Ozon überschreitet Grenzwert mit 161 µg/m³
  • Umweltbundesamt meldet: Luftqualitätsindex im roten Bereich
  • Das Umweltbundesamt empfiehlt insbesondere Risikogruppen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden

Die Konzentration des Schadstoffes Ozon befindet sich in Dresden am Dienstag in einem bedrohlichen Bereich. Wir zeigen, wo die Werte besonders kritisch sind und ob sich die Luftqualität gerade verschlechtert.

Ozon-Belastung in Dresden – Luftqualität schlecht

An mehreren Messstationen in Dresden wird der Grenzwert für Ozon (O₃) überschritten. Der höchste gemessene Wert liegt bei 161 µg/m³. Die Luftqualität wird über den Zeitraum als „schlecht“ eingestuft.

Ozon ist ein farbloses bis bläuliches, giftiges Gas, das in der Ozonschicht natürlich vorkommt. Sobald es in die Reichweite menschlicher Atemwege gelangt, kann es diese schädigen. Der Luftqualitätsindex (LQI) errechnet einen Durchschnittswert aus verschiedenen Schadstoffen, der die Luft nach Ihrer Qualität klassifiziert. Ungefährliche werte für Ozon liegen zwischen 0 – 180 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)

Örtliche Spitzenwerte: Wie gut ist die Luft in Dresden?

Die vergangenen Kalendertage, an denen die höchsten Ein-Stunden-Tagesmaximas für Ozon in Dresden gemessen wurden, finden Sie in der folgenden Übersicht. Der Auswertungszeitraum erstreckt sich auf die letzten drei Monate. In Neustadt a.d. Donau, Gde.teil Eining sind die bundesweiten Höchstwerte zu vermerken. Hier liegt die Konzentration von Ozon bei 170 µg/m³. Für weitere Daten zu anderen Zeiträumen oder Standorten besuchen Sie die Webseite des Umweltbundesamts über Luftdaten.

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)