Start Luftqualität aktuell in Dresden: Stickstoffdioxid im orangen Bereich mit 65 µg/m³
Artikel von: Redaktion Regionalspiegel
15.08.2026

Luftqualität aktuell in Dresden: Stickstoffdioxid im orangen Bereich mit 65 µg/m³

Rauch vor einer untergehenden Sonne.
(Symbolbild, Adobe Stock / Chaaim)
  • schlechte Luftqualität nahe Messstationen Dresden-Bergstr.
  • Stickstoffdioxid überschreitet Grenzwert mit 65 µg/m³
  • Umweltbundesamt meldet: Luftqualitätsindex im roten Bereich
  • Das Umweltbundesamt empfiehlt insbesondere Risikogruppen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden

Der Messwert für den Schadstoff Stickstoffdioxid übersteigt in Dresden am Samstag den unschädlichen Schwellenwert. Lesen Sie, wie der Schadstoff Ihren Körper beeinflusst, welche Regionen am stärksten betroffen sind und ob sich die Luftqualität aktuell verschlechtert hat.

Stickstoffdioxid-Belastung in Dresden – LQI schlecht

An mehreren Messstationen in Dresden wird der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO₂) überschritten. Der höchste gemessene Wert liegt bei 65 µg/m³. Die Luftqualität wird über den Zeitraum als „schlecht“ eingestuft.

Stickstoffdioxid ist ein ätzendes, stechendes nach Chlor riechendes Reizgas, welches in den Atemwegen Schäden verursachen kann. Der Luftqualitätsindex (LQI) berechnet einen Mittelwert aus verschiedenen Schadstoffen, der die Luft nach Ihrer Qualität einordnet. Für Stickstoffdioxid liegt der Grenzbereich für ungefährliche Luftqualität zwischen 0 – 100 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)

Örtliche Spitzenwerte: Tage und Standorte mit der schlechtesten Luftqualität in Dresden

Die vergangenen Kalendertage, an denen die höchsten Ein-Stunden-Tagesmaxima für Stickstoffdioxid in Dresden erfasst wurden, finden Sie in der nachfolgenden Übersicht. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich auf die letzten drei Monate. Der Bundeshöchstwert wird ermittelt in Kehl mit einer Konzentration von 181 µg/m³. Für weitere Daten zu anderen Zeiträumen oder Standorten besuchen Sie die Webseite des Umweltbundesamts über Luftdaten.

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)