Start Luftqualität aktuell nahe Sproitz: Ozon im orangen Bereich mit 150 µg/m³
Artikel von: Redaktion Regionalspiegel
15.08.2026

Luftqualität aktuell nahe Sproitz: Ozon im orangen Bereich mit 150 µg/m³

beautiful misty morning landscape contrasting with the smoking chimneys of a coal power plant.
(Symbolbild, Adobe Stock /Mike Mareen)
  • schlechte Luftqualität nahe Messstationen Niesky
  • Ozon überschreitet Grenzwert mit 150 µg/m³
  • Umweltbundesamt meldet: Luftqualitätsindex im roten Bereich
  • Das Umweltbundesamt empfiehlt insbesondere Risikogruppen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden

Der Messwert für den Schadstoff Ozon übersteigt in Sproitz am Samstag den unschädlichen Schwellenwert. Lesen Sie, wie der Schadstoff Ihren Körper beeinflusst, welche Regionen am stärksten betroffen sind und ob sich die Luftqualität aktuell verschlechtert hat.

Ozon-Belastung in Sproitz – Luftqualität schlecht

An mehreren Messstationen in Sproitz wird der Grenzwert für Ozon (O₃) überschritten. Der höchste gemessene Wert liegt bei 150 µg/m³. Die Luftqualität wird über den Zeitraum als „schlecht“ eingestuft.

Ozon ist ein farbloses bis bläuliches, giftiges Gas, das in der Ozonschicht natürlich vorkommt. Sobald es in die Reichweite menschlicher Atemwege gelangt, kann es diese schädigen. Der Luftqualitätsindex (LQI) berechnet einen Mittelwert aus verschiedenen Schadstoffen, der die Luft nach Ihrer Qualität einordnet. Ungefährliche werte für Ozon liegen zwischen 0 – 180 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)

Örtliche Spitzenwerte: Wie gut ist die Luft in Sproitz?

Die vergangenen Datumseinträge, an denen die höchsten Ein-Stunden-Tagesmaximas für Ozon in Sproitz erfasst wurden, finden Sie in der folgenden Übersicht. Der Auswertungszeitraum beläuft sich auf die letzten drei Monate. In Dunzweiler sind die bundesweiten Spitzenwerte zu vermerken. Hier liegt die Konzentration von Ozon bei 190 µg/m³. Übersichten über andere Zeiträume oder Standorte finden Sie auf der Luftdaten-Webseite des Umweltbundesamts.

Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)