Bekanntmachungen, Veranstaltungen, organisatorische Hinweise oder kurzfristige Änderungen können den Alltag der Menschen vor Ort betreffen. Was hier in Meißen von kommunaler Seite für Bürgerinnen und Bürger von Interesse sein könnte, finden Sie im Folgenden.
Meißen lädt zu Weltkindertagskonzert und Kinderrechte-Aktionen ein
In Meißen stehen Kinder und ihre Rechte in den Tagen vor dem Weltkindertag am 20. September im Mittelpunkt. Höhepunkt ist das Weltkindertagskonzert am Freitag, 11. September, auf dem Markt. Die Stadt lädt dazu gemeinsam mit dem Stadtelternrat und der Bürgerstiftung Meißen alle großen und kleinen Besucherinnen und Besucher ein.
Los geht es bereits um 15 Uhr mit einem bunten Rahmenprogramm auf und vor der Bühne. Dort treten Mädchen und Jungen aus Meißner Kitas und Horten auf und zeigen unter anderem Musik, selbstgemachte Mode und Tanz. Rund um den Markt gibt es außerdem fruchtige Snacks, kreative Angebote und Beiträge aus den Kindereinrichtungen der Stadt. Wer möchte, kann auch bei Kaffee ins Gespräch kommen.
Ab 16 Uhr ist Naima Husseini live zu erleben. Der Eintritt ist frei.
Auch im weiteren Verlauf des Monats sollen Kinderrechte in Meißen sichtbar werden. Die Bürgerstiftung, das Familienamt der Stadt Meißen und die Partnerschaft für Demokratie Meißen geben dem Thema gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften aus dem Projekt KINDER STÄRKEN 2.0 und der Volkshochschule im Landkreis Meißen im September eine Bühne.
Dafür haben sie von Anfang bis Mitte September die Meißner Kindertageseinrichtungen und Grundschulen zu Erlebnistagen auf dem Jahnhallen-Areal eingeladen. Dort lernen Kinder an verschiedenen Mitmachstationen spielerisch, was es mit Kinderrechten auf sich hat. In diesem Jahr steht dabei besonders das Recht auf seelische und körperliche Gesundheit im Mittelpunkt. Nach Angaben der Veranstalter ist das für viele Kinder keineswegs selbstverständlich.
Bundesweiter Warntag am 10. September mit Probealarm und Entwarnung
Am 10. September 2026 beteiligt sich Meißen am Bundesweiten Warntag, an dem bundesweit die Warnsysteme für den Ernstfall getestet werden. Der Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen soll zeigen, wie gut die Warnung der Bevölkerung funktioniert und wo mögliche Schwachstellen liegen.
Gegen 11 Uhr wird eine Probewarnung verschickt, gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung. Geprüft wird dabei das Zusammenspiel der Warnwege von der zentralen Auslösung bis zur Anzeige auf verschiedenen Endgeräten. Der Bundesweite Warntag hat nach Angaben der Stadt zwei Ziele: Zum einen werden die technischen Warnsysteme in Deutschland auf ihre Belastbarkeit hin geprüft. Zum anderen soll der Tag das Bewusstsein der Bevölkerung für Warnungen stärken.
Die Probewarnung läuft über unterschiedliche Kanäle. Dazu zählen unter anderem Radio, Fernsehen, Internetseiten, Social Media, digitale Anzeigetafeln, Smartphone-Apps, Cell Broadcast, Lautsprecherwagen und Sirenen. So sollen möglichst viele Menschen erreicht werden.
Mit dem bundesweiten Test werden auch mögliche Schwachstellen in den Warnabläufen sichtbar. Die Ergebnisse sollen helfen, die Systeme weiter zu verbessern und die Warnung im Ernstfall zuverlässiger zu machen. Für die Bevölkerung ist der Warntag damit auch eine Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Warnmitteln vertraut zu machen.
Der Bundesweite Warntag findet am Donnerstag statt.
Meißen aktuell: Meißner Schulen erhalten Preisgeld für mehr Nachhaltigkeit
Die Preisträger des Energiesparwettbewerbs 2025/2026 an den Meißner Schulen stehen fest. Seit 2013 richten die Stadt Meißen und die Meißener Stadtwerke den Wettbewerb gemeinsam aus. Ziel ist es, einen bewussten Umgang mit Energie und Ressourcen im Schulalltag zu fördern und nachhaltiges Handeln sichtbar zu machen.
In die Bewertung fließen sowohl die durchschnittlichen Verbräuche bei Fernwärme beziehungsweise Gas, Strom und Wasser als auch das Engagement der Schulen bei verschiedenen Aktivitäten ein. Zusätzliche Punkte gibt es unter anderem für Frühjahrsputz, Mülltrennung, pädagogische Angebote zur nachhaltigen Ernährung sowie Projekte im Bereich Umwelt- und Ressourcenschutz.
Im Schuljahr 2025/2026 erhält die Pestalozzi Oberschule 2.000 Euro. Auf Platz zwei folgt die Arita-Grundschule Meißen mit 1.000 Euro. Die Freie Werkschule bekommt 800 Euro. Jeweils 300 Euro gehen an die Kalkbergschule Meißen, die Afra-Grundschule Meißen, die Questenberg-Grundschule Meißen und die Triebischtal Oberschule Meißen.
Das Preisgeld wird entsprechend der erreichten Gesamtpunktzahl an alle Schulen verteilt, die einen Nachweis über ihre Aktivitäten eingereicht haben. Die Mittel für den ersten und zweiten Platz stellen die Meißener Stadtwerke bereit, die Preisgelder für die Plätze drei bis sieben die Stadt Meißen. Ausgezahlt wird das Preisgeld nach Abstimmung mit den Schulen an die jeweiligen Fördervereine. Die Gelder sollen anschließend in Abstimmung mit Schule und Hort für Projekte mit nachhaltigem Charakter eingesetzt werden.
Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Informationen der entsprechenden Webpräsenzen der Gemeinde erstellt. Änderungen sind vorbehalten.



