Ob im Rathaus, auf Straßen oder im kulturellen Leben: In Riesa gibt es immer wieder neue Informationen, die Bürgerinnen und Bürger betreffen können. Hier finden Sie die Informartionen der Gemeinde, regelmäßig und aktuell.
Riesa aktuell: Beratungstag zu Stasi-Unterlagen und Rehabilitierung im Riesaer Rathaus
Im Rathaus Riesa gibt es am Montag, 21. September 2026, einen Beratungstag zu Stasi-Unterlagen und zur Rehabilitierung von DDR-Unrecht. Von 9 bis 17 Uhr informieren das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden und die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Ratssaal am Rathausplatz 1.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich dort zur persönlichen Akteneinsicht in Stasi-Unterlagen beraten lassen. Nach Angaben der Veranstalter helfen Mitarbeitende beider Institutionen bei der Antragstellung und erläutern die gesetzlichen Regelungen. Ein Antrag auf persönliche Einsichtnahme kann direkt vor Ort gestellt werden. Dafür ist zur Identitätsbestätigung ein gültiges Personaldokument erforderlich.
Auch Fragen zur Rehabilitierung von DDR-Unrecht werden an diesem Tag beantwortet. Die Sächsische Landesbeauftragte bietet dazu eine entsprechende Beratung an.
Der Beratungstag richtet sich an Menschen, die Akten einsehen oder sich über Rehabilitierungsmöglichkeiten informieren möchten. Ansprechpartnerin ist Cornelia Herold, Leiterin des Stasi-Unterlagen-Archivs Dresden. Veranstaltungsort ist das Rathaus Riesa, Ratssaal, Rathausplatz 1, 01589 Riesa.
Riesa informiert über Stand der Bewerbung für die Landesgartenschau 2032
Riesa informiert am 25. September über den Stand seiner Bewerbung um die Sächsische Landesgartenschau 2032. Die Stadt lädt dafür um 17 Uhr in den Ratssaal des Rathauses im Kloster-Nordflügel ein.
Nach Angaben der Stadt wird derzeit intensiv geprüft, ob und unter welchen Rahmenbedingungen eine Landesgartenschau in Riesa machbar und sinnvoll ist. Die Machbarkeitsstudie und die Bewerbung nehmen demnach zunehmend Gestalt an. Im Mittelpunkt stehen dabei mögliche Flächen und deren Entwicklung, städtebauliche und landschaftliche Potenziale sowie die Verbindung verschiedener Bereiche der Stadt. Außerdem geht es um die Frage, welche Chancen eine Landesgartenschau für Riesa bieten könnte.
Bei der Veranstaltung sollen die Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Arbeitsstand informiert werden. Themen des Abends sind unter anderem der aktuelle Stand der Machbarkeitsstudie, mögliche Flächen und Entwicklungsbereiche, erste räumliche und inhaltliche Überlegungen, die grundsätzliche Machbarkeit einer Landesgartenschau in Riesa und der weitere Weg bis zur Abgabe der Bewerbung am 31. Oktober 2026.
Die Stadt macht zugleich deutlich, dass die vorgestellten Flächen und Ideen noch Gegenstand der laufenden Prüfung sind. Eine umfassende Bürgerbeteiligung zur konkreten Planung und Ausgestaltung soll in einem nächsten Schritt folgen, falls Riesa den Zuschlag erhält. Damit will die Stadt frühzeitig über den Stand der Arbeiten informieren und den weiteren Prozess transparent machen.
Rund 100 Menschen bei Rollstuhlwanderung in Riesa unterwegs
In Riesa sind am Samstag, 5. September 2026, rund 100 Menschen gemeinsam zur Rollstuhlwanderung aufgebrochen. Etwa die Hälfte der Teilnehmenden waren Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator, dazu kamen ihre Begleiterinnen und Begleiter. Treffpunkt war um 14 Uhr am Pflege- und Betreuungszentrum Riesa gGmbH im Hospitalweg, wo die Gruppe begrüßt wurde.
Das Pflege- und Betreuungszentrum nutzte die Veranstaltung auch, um auf ein besonderes Jubiläum hinzuweisen: Es feiert 2026 sein 50-jähriges Bestehen. Nach dem gemeinsamen Start führte die barrierearme Strecke über den Kreisverkehr am Krankenhaus und die August-Bebel-Straße zunächst zu einem Zwischenstopp am Parkplatz des Lidl-Marktes.
Die Rollstuhlwanderung richtete sich ausdrücklich an Jung und Alt sowie an Menschen mit und ohne Handicap. Für die Begleitung wurden auch Schieber gesucht, die die Teilnehmenden unterstützen konnten. Die Teilnahme war kostenlos. Wer mit Rollstuhl und Begleitung dabei sein wollte, musste sich bis zum 14. August 2026 anmelden.
Mit der Wanderung stand in der Stadt erneut das gemeinsame Unterwegssein im Mittelpunkt. Das Angebot verband Bewegung, Begegnung und den Blick auf möglichst barrierearme Wege. Für viele Teilnehmende war es damit nicht nur ein Ausflug, sondern auch ein Zeichen für mehr Teilhabe im Alltag.
Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Informationen der entsprechenden Webpräsenzen der Gemeinde erstellt. Änderungen sind vorbehalten.



