Sonntag, 18. Oktober 2026

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DRK Sachsen informiert Impfwillige

Trotz mehr Impfdosen in dieser Woche können dennoch keine neuen Erstimpftermine mit Biontech freigeschaltet werden, da zunächst die Zweitimpfungen mit dem Vakzin durchgeführt werden müssen.

Von Andre Kaiser

· 2 Min. Lesezeit

Symbolfoto: pixabay

Sachsen. Am heutigen Montag (15.03.2021) sollen im Freistaat insgesamt 52.650 Impfdosen ankommen, 4.000 mehr als bisher angenommen. „Biontech kommt damit dem ursprünglichen Lieferversprechen nach. Trotz dieser guten Nachricht, können wir in den kommenden Tagen keine Erstimpfungen mit diesem Impfstoff in den Impfzentren anbieten“, informiert hierzu das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Sachsen. Grund hierfür sei, dass damit zunächst die Zweitimpfungen zwingend durchgeführt werden müssten.

Franziska Weiß erklärt: „Zur Sicherung der Zweitimpfungen muss aktuell 30 Prozent mehr Impfstoff eingesetzt werden. Hintergrund ist die Regelung, dass nicht mehr 50 Prozent des mRNA-Impfstoff von Biontech für die Zweitimpfung zurückgehalten werden muss, sondern nur noch 20 Prozent. Demnach wurde mit dem freigewordenen Impfstoff die Erstimpfkampagne ausgeweitet und 80 Prozent des gesamten Biontech-Impfstoff ausgegebenen. Dieses Mehr an Erstimpfungen muss jetzt auch eine Zweitimpfung erhalten“.

Laut der Leiterin der DRK-Öffentlichkeitsarbeit würden die rund 4.000 Impfdosen, mit denen man jetzt mehr rechnen könne, in etwa der Menge entsprechen, die ein Impfzentrum wie Dresden in einer Woche an Erstimpfungen ausgeben könne. „Daher müssen wir in der kommenden Woche weiterhin darauf setzen, dass sich impfwillige Bürgerinnen und Bürger, die einen Erstimpftermin haben, mit AstraZeneca impfen lassen.“

Bürgerinne und Bürger könnten dabei einen entscheidenden Beitrag leisten, „indem sie zum Impftermin in den kommenden Tagen den Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Coronaschutzimpfung sowie das Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 sowohl für den mRNA- wie auch den Vektor-Impfstoff mitbringen“, so Franziska Weiß. Die entsprechenden Aufklärungsbögen zum Herunterladen finden sich HIER

Die DRK-Mitarbeiterin abschließend: „Mit der Ausweitung der Impfinfrastruktur in Sachsen durch mehr Impfstrecken in den Impfzentren, der Belieferung der ersten Hausarztpraxen sowie dem Einsatz von temporären und rollenden Impfzentren ermöglicht die Verimpfung von mehr Impfstoff als Sachsen aktuell zur Verfügung steht. Wir beobachten aktuell mit großer Sorge die Entwicklungen und Diskussion um die Impfstoffe und Liefermengen. Diese nehmen wir zum Anlass, unser Impfstoffmanagement in einem laufenden Qualitätsmanagement auf den Prüfstand zu stellen.“

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