Gemeinsame Fahndungsgruppe stellt Tatverdächtige
Chemnitz. Am gestrigen Morgen entwendeten zunächst unbekannte Täter einen braunen Audi A5, der in der Max-Müller-Straße geparkt war. Doch noch am selben Tag gelang den Zivilfahndern der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) ein Durchbruch.
Die Fahnder, bestehend aus Beamten der Polizeidirektion Chemnitz und der Bundespolizeiinspektion Chemnitz, entdeckten den gestohlenen Audi gegen 12:50 Uhr auf der A4 an der Anschlussstelle Chemnitz-Glösa in Richtung Dresden. Der Audi war mit gestohlenen Heidelberger Kennzeichen versehen. Zudem weckte ein vor dem Audi fahrender Skoda das Interesse der Beamten. Beide Fahrzeuge fuhren am Rasthof „Auerswalder Blick“ ab und es wurde schnell klar, dass der Skoda als sogenanntes Pilotfahrzeug diente.
Als die Fahrer an der Tankstelle und auf einem Parkplatz hielten, griffen die Beamten zu. Der 26-jährige Fahrer des Audi und der 33-jährige Skoda-Fahrer, beide polnische Staatsbürger, wurden vorläufig festgenommen. Es stellte sich heraus, dass beide unter dem Einfluss von Amphetaminen standen. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt und die Tatverdächtigen auf eine Dienststelle gebracht.
Heute sollen die Männer am Amtsgericht Chemnitz einem Ermittlungsrichter wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls vorgeführt werden. Die Kriminalpolizei untersucht, ob die beiden für weitere Autodiebstähle und ähnliche Straftaten verantwortlich sind.



