Sonntag, 18. Oktober 2026

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Internet im Ausland – wie schützt man sich vor hohen Roaming-Gebühren?

<em>+++sponsored post+++</em> Mehr als 2 Millionen deutsche Touristen reisten im vergangenen Jahr in die USA. Damit zählen die Vereinigten Staaten zu den meistbesuchten Ländern von Geschäftsreisenden und Touristen aus Deutschland. Da der Kontakt im digitalen Zeitalter meist über das Internet und das Mobiltelefon erfolgt, sollte man sich vor einer Auslandsreise rechtzeitig über die Bedingungen vor Ort informieren.

Von Judith Hauße

· 3 Min. Lesezeit

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Symbolbild: pexels.com

Mehr als 2 Millionen deutsche Touristen reisten im vergangenen Jahr in die USA. Damit zählen die Vereinigten Staaten zu den meistbesuchten Ländern von Geschäftsreisenden und Touristen aus Deutschland. Da der Kontakt im digitalen Zeitalter meist über das Internet und das Mobiltelefon erfolgt, sollte man sich vor einer Auslandsreise rechtzeitig über die Bedingungen vor Ort informieren.

Abweichende Mobilfunkstandards in den USA sind unproblematisch für deutsche Handys

Grundsätzlich sind in Deutschland registrierte Mobilgeräte im Ausland nur einsetzbar, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Grundsätzlich ist die Roaming-Funktion eine sinnvolle Einrichtung, allerdings können die Kosten beim Roaming abhängig vom Reiseland sehr teuer werden. Für USA-Touristen ist die Nutzung lokaler Internet-Angebote in der Regel zu umständlich und mit hohen Kosten verbunden, da ein Internet Service Provider (ISP), zu dem vertragliche Beziehungen aufgenommen werden müssen, notwendig ist.

In vielen US-Großstädten sind Internet-Cafés im Kommen, allerdings gibt es bislang kein den deutschen Verhältnissen vergleichbares Angebot an Internetshops, in denen telefoniert oder online-gesurft werden kann. Öffentliche Büchereien besitzen meist einige Internetterminals, die auf Anfrage gegen eine geringe Gebühr genutzt werden können. Für USA-Reisende kann dies jedoch sehr umständlich werden, wenn für jedes E-Mail-checken zunächst die örtliche Bücherei aufgesucht werden muss.

Wer während eines Amerika-Aufenthalts mit Familie, Freunden oder Geschäftspartnern in Deutschland in Verbindung bleiben will, sollte sich schon vor Abreise über mögliche Alternativen zum Roaming kümmern, da hohe Roaming-Gebühren das Reisebudget erheblich belasten können. Seit einigen Jahren ist auch in den Vereinigten Staaten möglich, Chipkarten für Handys zu erwerben, ohne dass eine feste Vertragsbindung besteht. Allerdings gilt bei diesen Angeboten die Netzabdeckung meist nur für einen bestimmten Teil der USA, sodass die Nutzung auf einige US-Bundesstaaten beschränkt ist. Der Erwerb von US-Chipkarten vor Ort ist deshalb nur für Urlauber, die sich ausschließlich in einer bestimmten Stadt oder Region aufhalten, interessant.

 

Wie können SIM- und eSIM-Karten in den Vereinigten Staaten genutzt werden?

Eine Alternative, um flexibel zu telefonieren oder zu surfen, sind SIM- und eSIM-Karten, die bereits vor Abreise erworben werden können und die Möglichkeit bieten, sich wie von zu Hause gewohnt mit dem Internet in den USA zu verbinden. Bei Produktanbietern wie Holafly sind Daten SIM-Karten mit Prepaid Paketen für die Vereinigten Staaten sowie für weitere 80 Reiseziele zu finden.

Die online verfügbaren SIM-Karten werden versandkostenfrei nach Hause geliefert. Aufgrund ihrer höheren Sicherheit werden Daten-SIM-Karten auf Reisen meist den freien WLAN-Zonen vorgezogen. Zum Portfolio führender Anbieter wie der Gesellschaft Holafly, zählen verschiedene Datenpakete, sodass man das für die Reisedauer notwendige Datenvolumen finden kann. Die SIM-Karten für Auslandsaufenthalte von Holafly können auf jedem Handy aktiviert werden, sofern es sich um ein freigeschaltetes, kompatibles Telefon handelt.

Weitere Einstellungen wie die Installierung von Applikationen können problemlos vorgenommen werden, während auch Messengerdienste wie gewohnt genutzt werden können. Außerdem ist mit einigen SIM-Karten dieses Betreibers das Teilen des Datenvolumens mit anderen Geräten möglich. Neu auf dem Markt sind die eSIM-Karten, die bei führenden Betreibern wie Holafly zu finden sind. Bei einer eSIM handelt es sich um eine virtuelle SIM-Karte, die unmittelbar nach dem Erwerb durch einen QR-Code an die E-Mail-Adresse des Kunden gesendet wird.

Bislang funktioniert die eSIM-Karte allerdings nur mit den neuen Handy-Modellen, die bereits mit dieser Technologie ausgerüstet sind. Da bei dieser Karte nicht mit Manipulationsproblemen gerechnet werden muss, besitzt die neue eSIM-Karte einen wesentlichen Vorteil gegenüber einer herkömmlichen physischen SIM-Karte.

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