Annaberg-Buchholz. Im März sind im Erzgebirgskreis die Arbeitslosenzahlen erneut zurück gegangen. Dies teilte heute (31.03.2017) Siegfrid Bäumler mit.
Der Leiter der Annaberger Arbeitsagentur: „Aktuell sind 11.012 Männer und Frauen ohne Job. Die aktuelle Zahl liegt damit deutlich unter Vormonats – und Vorjahresniveau. Die Gründe sehe ich unter anderem in saisonalen Effekten, die sich im März positiv auf den Arbeitsmarkt auswirkten. Zudem sprechen aber auch die 1.000 Abmeldungen in Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt für eine hohe Dynamik am Arbeitsmarkt, die nicht nur der Frühjahrsbelebung geschuldet sind. Auch unsere aktive Arbeitsmarktpolitik, vor allem berufliche Weiterbildung trug dazu bei.“
Wir sind Sachsen Jobmotor
Die Arbeitslosenquote beträgt jetzt 6,2 Prozent. Damit hält der Erzgebirgskreis im Sachsen-Ranking weiterhin Platz 1.
Beim Vergleich der Regionen ist Stollberg mit einer Quote von 5 Prozent weiterhin top, gefolgt von Zschopau (5,2 Prozent) und Marienberg (5,7 Prozent). Schwarzenberg behauptet sich im Mittelfeld mit 6,1 Prozent vor der Hauptagentur Annaberg-Buchholz (6,8 Prozent). Schlusslicht bleibt die Geschäftsstelle Aue mit 7,6 Prozent.
Chance auf Arbeit
Die Arbeitslosenzahl sinkt, die Zahl der offenen Stellen steigt eine Tendenz, die vielen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen. Wie Siegfried-Bäumler mitteilte, sind derzeit 2.800 offenen Arbeitsstellen bei der Arbeitsagentur verzeichnet ein neuer Rekordwert. Der Agentur-Chef: „Dabei haben wir weiterhin auch Stellenwechsler und Pendler im Blick und beziehen auch Quer- /Wiedereinsteiger in unsere Vermittlungsbemühungen ein. Am Samstag, 1. April von 9 bis 13 Uhr ist im Job Café Annaberg-Buchholz, Paulus-Jenisius-Straße 43 wieder Gelegenheit, sich nach freien Jobangeboten oder auch Weiterbildungsmöglichkeiten zu erkundigen.“
Vorbeischauen lohnt sich. Denn nahezu in allen Bereichen wird um Mitarbeiter geworben, ob verarbeitendes Gewerbe (586), Baugewerbe (339), Gesundheits- und Sozialwesen (312) oder Handel und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen (239 Stellen), um nur die am stärksten frequentierten Branchen zu nennen.



