Sonntag, 18. Oktober 2026

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Sanierung in 20 Metern Tiefe

Die Wismut-Sanierung der alten Uranerzbergbau-Schächte in Annaberg-Buchholz soll am 3. April beginnen.

Von Andre Kaiser

· 1 Min. Lesezeit

Betonplomben zur Verwahrung

Annaberg-Buchholz. Wie seitens der Stadt jetzt mitgeteilt wurde, sollen am 3. April 2017 untertägige Sanierungsarbeiten an den ehemaligen Schächten Zeppelin I und III beginnen. Dies geschehe im Auftrag der Wismut GmbH als Projektträger zur Sanierung der sächsischen Wismut-Altstandorte.

„Für die Sanierungsarbeiten am Schacht Zeppelin I wird deshalb die Zeppelinstraße im Bereich der Häuser 4 und 6 voll gesperrt. Die Arbeiten am Schacht Zeppelin III erfolgen ohne Eingriff in den öffentlichen Verkehr“, informiert Stadtsprecher Matthias Förster.

Ziel sei es, die erstmals in den 1960er bis 70er Jahren gesicherten Schächte des Uranerzbergbaus dauerhaft zu verwahren.

Bereits vor drei Jahren wurde bei Erkundungsbohrungen festgestellt, dass „die alten Sicherungsbauwerke ihre Funktion nicht mehr dauerhaft erfüllen können. Für die notwendigen Sanierungsarbeiten werden nun beide Grubenbaue bis in eine Tiefe von zirka 20 Metern nochmals aufgewältigt sowie alte Ausbauelemente bzw. Einbauten entfernt. Anschließend werden Betonplomben eingebaut und die Schächte bis zur Tagesoberfläche verfüllt.“

Die Arbeiten sollen bis voraussichtlich 31. Oktober 2017 andauern. Dabei wird mit Kosten von rund 780.000 Euro gerechnet, die von Bund und Freistaat gemeinsam finanziert werden.

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