Weihnachten ist das Fest der Liebe. Wir waren es gewohnt, dieses Fest unbeschwert und fröhlich zu feiern, unabhängig davon, ob wir Christen sind oder nicht. Wir haben es nicht wahr haben wollen, dass dies in vielen Teilen der Welt nicht selbstverständlich ist. Die Kommunisten wollten es abschaffen und die Islamisten unterdrücken das Fest der Liebe, wo immer sie an der Macht sind.
Nun hat der Hass auch unser Land erreicht. Der Angriff auf einen Berliner Weihnachtsmarkt kommt direkt aus dem Herzen der Finsternis. Auch wenn wir uns einreden möchten, er käme aus dem kranken Hirn eines blitzradikalisierten Einzeltäters – es steckt ein System dahinter. Wenn zukünftig Massenveranstaltungen nur noch unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden können und Orte wie der Kölner Dom an bestimmten Tagen mit vielen Hundertschaften von Polizisten bewacht werden müssen, dann ist unser Land nicht mehr das, was es vor wenigen Jahren noch war. In unserem Nachbarland Frankreich gilt der Ausnahmezustand bereits seit über einem Jahr und es gibt keine Garantie, dass wir in Deutschland nicht ähnlichen Verhältnissen entgegensteuern.
Es wäre mir lieber gewesen, an dieser Stelle einen optimistischen Text schreiben zu können. Vielleicht gewürzt mit einer leichten Prise Konsumkritik. Unter dem Eindruck der traurigen Entwicklung, dass der Terror beginnt, alltäglich zu werden, war es mir nicht möglich.
Jawohl: Weihnachten ist das Fest der Liebe. Ob es uns bleibt, liegt an uns.
Schönes wochenende, wünscht thomy




