Werbering Annaberg mit neuer Spitze
Annaberg-Buchholz. In der Jahreshauptversammlung des Werberinges wurde satzungsgemäß ein neuer Vorstand für die Dauer von vier Jahren gewählt. Die beiden bisherigen Vorsitzenden Rita Machner und Jürgen Thiele hatten den Verein in den letzten vier Jahren sehr erfolgreich geführt, standen allerdings für eine erneute Wahl nicht wieder zur Verfügung.
Zu den neuen Vereinsvorsitzenden wurden Nadine Köhler und Jens Wangler gewählt. Damit stehen wieder zwei engagierte Innenstadthändler an der Spitze des Vereins, die auch in der Vergangenheit schon Erfahrungen in der Vorstandsarbeit gesammelt haben. Wir sprachen mit ihnen, wollten wissen, mit welchen Vorsätzen und Zielen sie an die Arbeit gehen.
wochenendspiegel.de:
Welche Ziele verfolgen Sie in Bezug auf die Weiterentwicklung des Annaberger Werberings und der Zusammenarbeit der Mitglieder für die nächsten Jahre?
N. Köhler, J. Wangler:
Unser vorrangiges Ziel wird es sein, zur Stärkung des Vereins weitere Mitglieder zu gewinnen. Hier werden wir alle Kräfte mobilisieren.
wochenendspiegel.de:
Was sollte sich Ihrer Meinung nach bezüglich des Handels in der Innenstadt verändern?
N. Köhler, J. Wangler:
Wenn Sie damit das Thema ‚einheitliche Öffnungszeiten‘ meinen, muss ich Sie leider enttäuschen. Wie wir aus den letzten Jahren gelernt haben, ist dies aus verschiedenen Gründen in der Praxis nicht umsetzbar. Nein. Hauptthema unserer Arbeit wird wie schon gesagt die Anstrengung sein, neue Mitglieder zu gewinnen, junge Händler von der grünen Wiese von der Attraktivität und den Vorteilen der Annaberger Innenstadt zu überzeugen, so dass unser bisher bereits guter Branchen-Mix in den kommenden Jahren weiter verbessert wird.
wochenendspiegel.de:
Soll das bisherige Veranstaltungskonzept beibehalten werden oder sind Änderungen bzw. Neuerungen geplant?
N. Köhler, J. Wangler:
Wir wollen unser Veranstaltungskonzept zunächst beibehalten und die jährlich wiederkehrenden Events wie Annaberger Modenacht, Lichternacht und verkaufsoffene Sonntage weiter ausbauen, da unsere Recourcen begrenzt sind und für zusätzliche Veranstaltungen nicht ausreichen würden.
wochenendspiegel.de:
Was mich auf die letzte Frage bringt. Wie schätzen Sie die Zusammenarbeit mit der Stadt ein und was erwarten Sie von dieser für die Zukunft?
N. Köhler, J. Wangler:
Wir sind sehr froh, dass uns die Stadt und der Oberbürgermeister in den letzten Jahren zur Seite standen. Ohne dem könnte sicher die eine oder andere Veranstaltung in dem bekannten Maße nicht durchgeführt werden. Sicher haben wir aber auch gewisse Erwartungen, um die Kooperation zu intensivieren und weiter zu entwickeln. Hierbei sind wir allerdings zuversichtlich, dass dies gelingt.



