Artikel von: Redaktion Regionalspiegel
11.02.2026
Polizeieinsätze am 13. und 14. Februar 2026: Polizeimeldung Dresden vom 11.02.2026
Laut der Polizei haben sich in Landeshauptstadt Dresden mehrere Vergehen ereignet. Die aktuellen Fälle von Mittwoch, dem 11.02.2026 im Überblick.
Landeshauptstadt Dresden: Polizeieinsatz am 13. Februar 2026
Tagsüber bilden der Neumarkt sowie der Dr.-Külz-Ring mit mehreren Versammlungen des rechten Spektrums den Einsatzschwerpunkt. Am Abend verlagert sich der Fokus auf das Versammlungsgeschehen auf dem Altmarkt. Dort wird am bereits bewährten Konzept einer neutralen Zone am Gedenkort festgehalten.
Weiterhin wird die Polizei im Verlauf des Tages das Gedenken auf den Friedhöfen sowie die Menschenkette absichern.
Teilnehmer der Menschenkette und anderer Veranstaltungen am 13. Februar werden gebeten, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen. So ist mit einer erheblichen Einschränkung des Fahrverkehrs in der Innenstadt gegen 18 Uhr zu rechnen. Über weitere Veranstaltungen können sich Interessierte im Internet unter www.13februar.dresden.de informieren.
Landeshauptstadt Dresden: Polizeieinsatz am 14. Februar 2026
Die Dresdner Polizei geht für den Samstag von einer dynamischen Versammlungslage aus. Die Dresdner Innenstadt, insbesondere der Bereich um den Bahnhof Dresden-Mitte, wird dabei im Fokus des Polizeieinsatzes stehen. Dort ist ein Aufzug des rechten Spektrums geplant. In diesem Zusammenhang hat die Landeshauptstadt Dresden eine Allgemeinverfügung erlassen, die vom 13. Februar ab 10 Uhr bis 14. Februar um 23 Uhr gilt. Die Allgemeinverfügung ist im elektronischen Amtsblatt der Landeshauptstadt Dresden bekannt gemacht worden (www.dresden.de/amtsblatt). In der Zeit von 14 Uhr bis 19 Uhr muss im Bereich mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass eine abschließende Prognose von Schwerpunkten des Polizeieinsatzes im Vorfeld kaum möglich ist. Insbesondere der Verlauf von spontanen Versammlungen ist zeitlich oder örtlich nicht vorhersehbar.
Lutz Rodig: »Aufgabe der Polizei ist es, allen die Ausübung der Versammlungsfreiheit zu gewährleisten, die sich friedlich und gewaltfrei versammeln. Unter dieser Voraussetzung werden wir für Gegendemonstranten einen Protest in Hör- und Sichtweite gewährleisten. Gegenüber Störern werden die Einsatzkräfte jedoch konsequent und mit einer niedrigen Einschreitschwelle agieren.«
Bei ihren Einsätzen am 13. und 14. Februar 2026 wird die Polizeidirektion Dresden von der sächsischen Bereitschaftspolizei, Beamten aus Brandenburg, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie der Bundespolizei unterstützt.
Einschränkungen im Zusammenhang mit den Polizeieinsätzen
Im Zusammenhang mit den Polizeieinsätzen werden unter anderem jeweils die Parkplätze Schießgasse, Pirnaischer Platz, Terrassenufer und Reitbahnstraße gesperrt.
Reichlich 30 Polizeibeamte werden an den beiden Schwerpunkttagen für die Regulierung des Verkehrsaufkommens eingesetzt. Durch möglichst kurzzeitige Sperrungen sollen sie die Einschränkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich halten.
Um die Sicherheit des Versammlungsgeschehen zu gewährleisten sind zwischen dem 13. Februar, 12 Uhr und dem 14. Februar, 20 Uhr Drohnenflüge Dritter im Einsatzraum untersagt. Die Polizei selbst wird eine Drohne im Einsatz haben.
Die Dresdner Polizei wird wieder Kommunikationsteams zum Einsatz bringen. Durch ihre ständige Gesprächsbereitschaft wollen die Beamten Konflikten vorbeugen und deeskalierend wirken. Weiterhin wird sie die Arbeit der Journalisten bestmöglich unterstützen. Daher sind an beiden Tagen Medienschutzteams im Einsatz.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Dresden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. +++