Köstliches von daheim

Schaffen Sie es, sich eine Woche lang von regionalen Lebensmitteln zu ernähren?
Probieren Sie es aus! Machen Sie bei der Regiowoche Sachsen 2023 vom 11. bis 17. September mit und essen, was hier wächst! Das ist nicht nur gut für Klima und Umwelt, sondern stärkt auch die Betriebe in deiner Region. Zudem sind Lebensmittel, die keine Weltreise hinter sich haben, an Frische und Geschmack nicht zu toppen.
Sie erhalten sicher neue Impulse in Bezug auf Ihre Ernährung und e die Vielfalt der Region. Vielleicht lernen Sie ja eine lokale Ölmühle, Gärtnerei oder Kelterei kennen, von der Sie bisher nichts wussten
Zu spät entdeckt? Natürlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit, deine ganz persönliche Regiowoche zu starten und neue Dinge in Ihren Alltag zu integrieren. Dafür finden Sie hier viele Tipps und leckere Rezeptideen.
Iss was hier wächst
Region können Sie für sich selbst definieren, Region kann das Bundesland sein, ein bestimmter Umkreis, ein Landkreis, sie kann auch je nach Produkt variieren. Es gibt viele Möglichkeiten, regional einzukaufen. Dabei kann man sich die Produkte genau anschauen, auf Labels, wie das Regionalfenster achten, sich in einer Marktschwärmerei anmelden, zum Hofladen gehen und vieles mehr. Im Regionalportal, können Sie gezielt nach einem Produkt suchen und sich Produzenten in der Umgebung anzeigen lassen.
Regional ist saisonal
Je nachdem, wann Sie Ihre Regiowoche durchführen, werden Sie feststellen, dass es mal leichter und mal schwieriger ist, sich komplett regional zu ernähren. Vor allem die Verfügbarkeit von Obst und Gemüse ist je nach Saison sehr unterschiedlich. Im Winter sind Obst und viele Gemüsesorten Mangelware. Daher empfiehlt es sich, schon vorauszudenken und leckere Obst- und Gemüsesorten für den Winter haltbar zu machen. Hierfür bieten sich viele Möglichkeiten, wie z.B. Einkochen, Fermentieren oder Einfrieren. Probier dich aus!
Tipps hat zum Beispiel der BUND Sachsen e.V. auf seinem YouTube-Kanal zusammengestellt. Auch die Verbraucherzentralen, Volkshochschulen und Vereine bieten Kurse zu den Themen an.
Ein Blick in den Saisonkalender hilft Ihnen, das für die Jahreszeit passende Obst und Gemüse zu finden. Sie werden überrascht sein, was es alles gibt und wie vielfältig man Produkte verarbeiten kann. Schon einmal selbst gemachte Grünkohlchips probiert?
Im Handel finden Sie oft schon einige Wochen vor dem Start der Erntesaison in Deutschland Obst- und Gemüsesorten wie Erdbeeren oder Spargel, die aus Ländern mit milderem Klima importiert wurden. Hier lohnt es sich, etwas Geduld zu haben und tatsächlich auf die Produkte aus regionalem Anbau zu warten. Zum einen legen sie nicht so weite Transportwege zurück, sind damit frischer und müssen nicht übermäßig verpackt werden. Zum anderen unterstützen Sie die regionalen Erzeugerinnen und Erzeuger. Besonders transparent ist dabei der Einkauf direkt im Hofladen oder auf dem Wochenmarkt.



