Chemnitz lässt gegen Gießen nichts anbrennen (89:64)
Der Basketball-Bundesligist Niners Chemnitz gewinnt sein Pokal-Achtelfinale gegen Zweitligist Gießen 46ers mit 89:64. Vor heimischer Kulisse mit 3.471 Zuschauern bleiben die Chemnitzer trotz zwischenzeitlicher Offensiv-Pause bis zum Schluss dominant in Führung. Die Gäste aus Hessen konnten ihnen zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden.

WochenENDspiegel-Viertelanalyse zum Nachlesen
Starting-Five: Aher Uguak, Jeff Garrett, Deandre Lansdowne, Kazan Kajami Keane, Kevin Yebo

Rein gehts ins erste Viertel. Chemnitz macht den Anfang, Kajami–Keane holt die ersten Punkte (3:0). Bereits in den ersten Minuten zünden die Niners Chemnitz ein Offensiv–Feuer (9:0). Den Gästen hingegen lassen sie Chancen (12:2), können sich gegen die 46ers defensiv besser durchsetzen. Chemnitz sammelt jedoch bereits die ersten Fouls. Gießen bringt das auf vier Punkte heran (14:10). Ein unglücklicher Ballverlust für Chemnitz (14:14). Passiert aber auch auf der anderen Seite. Jonas Richter nimmt sich ein Herz und holt mit einem Dunk die einfachen Punkte (18:12). Nachdem sich Gießen zwischenzeitlich auf zwei Punkte heran kämpfen konnten, setzen sich die Chemnitzer in der letzten Minute durch einen Dreier von Bailey und Kajami wieder etwas mehr ab (29:17).

Q2: Souveräne Führung zur Halbzeit
Reboundstark geht es für Chemnitz auch im zweiten Viertel weiter. Kevin Yebo schnappt sich den Ball und bringt ihn zum gegnerischen Korb (35:21). Die Chemnitzer machen sich heute als Diebe einen Namen. Lansdowne mit dem Steal, der zum 16-Punkte-Vorsprung führt (37:21). Gießen hat es wesentlich schwerer, den Ball zu verteidigen, bleibt aber kämpferisch. Gegen einen starken Kajami sind sie aber dennoch machtlos, der bringt den Ball kurzerhand nach einem sehr optimistischen Alley-Oop-Anspiel, im zweiten Versuch trotzdem noch in den Korb (39:25). Und auch der Kapitän Jonas Richter kommt nochmal zum Zug, ein Dreier von ihm macht die Führung komfortabler(42:25). Eine starke defensive Leistung des Youngsters Brendan Gregori zwingt Gießen zum Ballverlust. Und auch der bisher sonst in der BBL eher kurze Zeit auf dem Parkett spielende Brendan Bailey bekommt heute mehr Spielzeit. Das lohnt sich, er bringt Chemnitz die souveräne Führung zur Halbzeit (49:30).
Q3: Niners mit Offensiv–Pause
Gießen versucht weiter seine Chancen zu nutzen. Chemnitz startet noch etwas bescheiden ins dritte Viertel (58:45). Wes van Beck bringt Chemnitz aber offensiv wieder zurück ins Spiel (63:48). Auch in den Rückholaktionen bleibt Chemnitz weiter wach. Die Niners bleiben so in Führung. Gießen hadert nach wie vor in der Verteidigung, bleibt zu schwach, um den Chemnitzern gefährlich zu werden (67:50).

Q4: Chemnitz dominiert bis zum Schluss
Chemnitz bleibt der weiterhin Führende in diesem Spiel (75:50). Gießen kann die Offensiv-Spitzen der Chemnitzer nicht kompensieren. Zu einfach lassen die Hessen die Bälle heute aus den Händen. Ihre Gegner nutzen das schamlos aus (83:55), spielen ab sofort ohne Kapitän, Richter kassiert kurz vor Schluss das fünfte Foul. Gießen muss sich wohl oder übel geschlagen geben. Eine Führung war ihnen im Spiel zu keinem Zeitpunkt vergönnt. Im Achtelfinale gegen Chemnitz ist für sie Schluss. Chemnitz dominiert bis zum Ende. Endstand: 89:64

Zahlen bitte
Top–Scorer: Kazan Kajami Keane (Chemnitz, 24), Kevin Yebo (Chemnitz, 20), Duane Wilson (Gießen, 15)
Zuschauer: 3471


