Wollen Sie wissen, was in Freital los ist? Damit Sie bestens informiert sind, geben wir Ihnen einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, Ankündigungen und Hinweise der Stadt.
Freital will Kita Regenbogen als Sport-Kita etablieren
Im kommunalen Kindergarten Regenbogen in Freital-Hainsberg soll ein neues Bewegungsangebot entstehen. Die Stadt Freital arbeitet dafür mit dem SC Freital und dem Muskelkater e. V. zusammen. Ziel ist es, Kinder und Familien stärker zu Bewegung, Spiel und gemeinsamen Aktivitäten einzuladen und die Kita langfristig als Sport-Kita zu etablieren.
Das Projekt soll unterschiedliche Sport- und Bewegungsformen verbinden, damit Kinder ihre Interessen und Stärken entdecken können. Ein fester Bestandteil wird regelmäßiges Fußballtraining mit Enrico Kuntke vom SC Freital sein. Dabei sammeln die Kinder spielerisch erste Erfahrungen mit dem Ball und sollen gleichzeitig ihre Bewegungsfreude, Koordination, Teamgeist, motorischen Fähigkeiten und ihr Regelverständnis entwickeln.
Auch für Familien gibt es ein Angebot: Beim Muskelkater Freital e. V. können Kinder ab drei Jahren gemeinsam mit ihren Angehörigen im Sportraum des Kindergartens aktiv werden. Das Angebot trägt den Namen „FamilyFit“ und soll bewegte Familienzeit direkt vor Ort ermöglichen. Für die kommende Zeit sind weitere Angebote vorgesehen. Ab Januar 2027 sollen zudem Sportangebote für Kinder ab eineinhalb Jahren hinzukommen.
Der zuständige Amtsleiter für Soziales, Schulen und Jugend, Martin Rülke, sieht in dem Vorhaben ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Neben den geplanten Angeboten und den Sporttagen der Gruppen im Alltag entstehe im Kindergarten Regenbogen ein Umfeld, das die Entwicklung der Kinder unterstütze. Bewegung stärke nicht nur Körper und Koordination, sondern auch Selbstvertrauen, Gemeinschaftsgefühl und die Freude am gemeinsamen Entdecken, so Rülke.
Das Projekt soll gemeinsam mit den Kindern und Familien weiterentwickelt werden. Damit wollen die Kooperationspartner die Einrichtung Schritt für Schritt als Sport-Kita festigen.
Fußgängerbrücke an der Gutenbergstraße wird aus Sicherheitsgründen abgerissen
Die Fußgängerbrücke an der Gutenbergstraße in Freital wird ab Oktober 2026 zurückgebaut. Hintergrund ist nach Angaben der Stadt ein Restrisiko eines Bauwerksversagens bei der 1965/66 errichteten Spannbetonbrücke über die Bahnstrecke Dresden–Tharandt, das trotz intensiver Prüfung und Überwachung nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.
Der vorsorgliche Rückbau kostet rund 1,3 Millionen Euro. Die Stadt Freital will die Ausgaben zunächst aus Eigenmitteln finanzieren. Wegen der engen zeitlichen Vorgaben müssen bereits in der kommenden Woche vorbereitende Arbeiten beginnen. Die Sperrung soll voraussichtlich am 12. Oktober 2026 starten. Für den eigentlichen Abriss ist der Zeitraum vom 19. Oktober bis voraussichtlich 4. Dezember 2026 vorgesehen.
Mit Beginn der Bauarbeiten entfällt die Fuß- und Radwegverbindung zwischen Gutenbergstraße/Kantstraße und Carl-Thieme-Straße dauerhaft. Für Fußgänger und Radfahrer, darunter auch Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule G. E. Lessing Freital-Potschappel, werden zwei Umleitungen ausgeschildert: über die Wilsdruffer Straße oder über die Unterführung Oberpesterwitzer Straße. Je nach Route verlängert sich der Weg um etwa 600 bis 1.000 Meter.
Die Stadt bittet besonders Schüler und Eltern, die veränderte Wegeführung einzuplanen und mehr Zeit für den Schulweg oder den Weg zur Turnhalle vorzusehen. Auch im Umfeld der Baustelle kommt es zu Einschränkungen. Die Logistik läuft über die Straße „Zur Lessingschule“ und den Parkplatz an der Carl-Thieme-Straße (Porzelline). Dort stehen während der Arbeiten nur eingeschränkt Parkplätze zur Verfügung.
Langfristig soll an gleicher Stelle eine neue, moderne und barrierearme Querung entstehen. Nach aktueller Planung wäre ein Ersatzneubau im nächstmöglichen Sperrfenster der Deutschen Bahn im Jahr 2029 möglich. Voraussetzung sind die beantragten Fördermittel des Freistaates Sachsen und die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn. Der Ersatzneubau soll voraussichtlich rund 3,5 Millionen Euro kosten.
Grasmahd und Gehölzpflege an den Weißeritzen in Freital geplant
An mehreren Abschnitten der Weißeritzen in Freital stehen von Herbst an Grasmahd und Gehölzpflege an. Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen führt die Arbeiten im Einzugsgebiet der Oberen Elbe durch, um die Abflusskapazität der Gewässer und damit den Hochwasserschutz zu verbessern.
Nach Angaben der Behörde kosten die Maßnahmen rund 700.000 Euro. Sie sind mit der jeweils zuständigen Naturschutzbehörde abgestimmt. In Freital betreffen die Arbeiten mehrere Gewässerabschnitte an der Roten und der Vereinigten Weißeritz.
An der Roten Weißeritz sind Pflegearbeiten von Waldbärenburg bis Freital für den Zeitraum von September bis November vorgesehen. An der Vereinigten Weißeritz sind zwei Abschnitte genannt: von Dresden, Bienertwehr, bis zur Elbemündung im Oktober und November sowie von Freital, Somsdorfer Straße, bis zur Stadtgrenze von September bis Dezember.
Auch Gehölzpflege findet an der Vereinigten Weißeritz in Freital statt. Genannt werden der Bereich Leskestraße und der Bereich Stadion des Friedens. Diese Arbeiten sollen bis Ende Februar 2027 abgeschlossen sein.
Die Saison für Gehölzpflege und Baumfällungen beginnt laut Mitteilung jedes Jahr Anfang Oktober und dauert bis Ende Februar des folgenden Jahres. Damit sollen Vögel in der Brutzeit nicht gestört werden.
Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Informationen der entsprechenden Webpräsenzen der Gemeinde erstellt. Änderungen sind vorbehalten.
