Sonntag, 18. Oktober 2026

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Glauchau: Seniorenbeirat richtet Sprechzeit ein und Stadt warnt vor Betrugsmasche

Von Redaktion Regionalspiegel

· 3 Min. Lesezeit

Foto: Adobe Stock / LIGHTFIELD STUDIOS

Der Alltag in Glauchau wird von vielen Informationen begleitet: Hinweise der Verwaltung, öffentliche Bekanntmachungen, Termine und weitere Nachrichten aus dem städtischen Leben. Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle Themen.

Glauchau: Seniorenbeirat in Glauchau richtet regelmäßige Sprechzeit ein

Der Seniorenbeirat der Stadt Glauchau bietet ab sofort eine zentrale Sprechzeit für interessierte Seniorinnen und Senioren an. Das neue Angebot findet jeden zweiten Mittwoch im Monat statt und soll als Anlaufstelle für Fragen und Anliegen dienen.

Der nächste Sprechtag ist am Mittwoch, 21. Oktober 2026, von 10 bis 12 Uhr in der Anlauf- und Beratungsstelle „First Step“ am Markt 9 in Glauchau. Dort können sich Seniorinnen und Senioren direkt an den Beirat wenden.

Nach Angaben der Stadt ist die Sprechzeit als regelmäßiges Angebot gedacht. Der Termin im November fällt allerdings aus. Als Grund wird der Buß- und Bettag genannt.

Mit der neuen Sprechzeit schafft der Seniorenbeirat einen festen Ort und einen festen Zeitraum für Gespräche. Interessierte haben damit künftig jeden zweiten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, sich über Themen und Anliegen rund um das Leben im Alter auszutauschen.

Die Stadt nennt die Anlauf- und Beratungsstelle „First Step“ in der Innenstadt als Ort für das Angebot. Weitere Angaben zum Ablauf oder zu konkreten Schwerpunkten wurden in der Mitteilung nicht gemacht.

Glauchau: Steuer-Vordrucke gibt es ab 2027 nicht mehr im Glauchauer Rathaus

Ab Januar 2027 gibt die Sächsische Finanzverwaltung Steuererklärungsvordrucke nicht mehr an Städte und Gemeinden aus. Damit werden die Formulare künftig auch im Glauchauer Rathaus nicht mehr erhältlich sein. Das teilte das Landesamt für Steuern und Finanzen in einem Schreiben vom Februar 2026 mit.

Hintergrund ist demnach die fortschreitende Digitalisierung und die weitere Modernisierung der Verwaltung. Wer seine Steuererklärung weiterhin in Papierform abgeben möchte, soll die notwendigen Vordrucke künftig in den Sächsischen Finanzämtern bekommen. Alternativ stehen sie im Internet unter formularen-bfinv.de zum Abruf bereit.

Außerdem weist die Verwaltung auf das digitale Angebot „Mein ELSTER“ hin. Dort können Steuererklärungen elektronisch bearbeitet und übermittelt werden. Nach Angaben der Mitteilung lassen sich über das Portal alle Möglichkeiten rund um die Erstellung und Übermittlung nutzen.

Für Bürgerinnen und Bürger in Glauchau bedeutet die Änderung, dass der bisherige Weg über das Rathaus entfällt. Wer weiterhin Papierformulare benötigt, muss sich dann direkt an die Finanzämter wenden oder die Unterlagen online herunterladen.

Die Umstellung ist Teil einer landesweiten Neuregelung. Sie soll nach Angaben des Landesamts ab dem 1. Januar 2027 gelten.

Stadt Glauchau warnt vor Betrugsmasche bei Handwerkerleistungen

Die Stadt Glauchau warnt vor einer derzeit vermehrt auftretenden Betrugsmasche im Zusammenhang mit Handwerkerleistungen und anderen Dienstleistungen. Bundesweit und inzwischen auch in Glauchau sind Fälle bekannt geworden, bei denen Unternehmen im Internet ihre Dienste anbieten, der angegebene Firmensitz aber nur eine Scheinadresse ist.

Betroffen sind nach Angaben der Stadt vor allem Angebote aus den Bereichen Haustechnik, Elektro-, Heizungs- und Sanitärarbeiten, Gebäudereinigung sowie Schädlingsbekämpfung. Die Kontaktaufnahme erfolgt meist telefonisch oder per E-Mail. Danach meldet sich eine Person über eine Mobilfunknummer und vereinbart einen Termin vor Ort.

Nach einer Besichtigung verlangen die Anbieter dann hohe Rechnungsbeträge für nur geringfügig oder gar nicht ausgeführte Arbeiten. In anderen Fällen werden hohe Vorauszahlungen für angeblich noch zu bestellendes Material gefordert. Die Zahlung soll dabei unmittelbar vor Ort per EC-Karte erfolgen.

Nach der Zahlung verlassen die Personen die Wohnung oder das Grundstück. Eine weitere Kontaktaufnahme ist danach meist nicht mehr möglich. Die Stadt weist damit auf ein Vorgehen hin, das für Betroffene schnell teuer werden kann.

Mit dem Hinweis an die Bevölkerung reagiert die Stadt auf die aktuelle Entwicklung und ruft zur Vorsicht bei entsprechenden Angeboten auf. Besonders bei Internetinseraten mit unklaren Firmensitzen und kurzfristigen Terminvereinbarungen sollten Bürgerinnen und Bürger genau prüfen, mit wem sie es zu tun haben.

Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Informationen der entsprechenden Webpräsenzen der Gemeinde erstellt. Änderungen sind vorbehalten.