Ein paar Zentimeter weiter…
Zwickau. Es ist ein Horrorfoto. Wir sehen einen dicken Ast, der sich von der rechten Seite quer durch den Motorraum bis ans Lenkrad des Auto gebohrt hat. Ein paar Zentimeter weiter und der Fahrer hätte sterben können. So blieb er bei dem Unfall in Wilkau-Haßlau unverletzt.
Sturmtief Ignatz richtete in ganz Südwestsachsen schwere Schäden an. Im Bereich der Polizeidirektion Zwickau gingen bis Mittag 70 Meldungen ein. bei der PD Chemnitz waren es bis zum Nachmittag 110.
Die signifikantesten Ereignisse, die die Einsatzkräfte auf Trab hielten, lesen Sie hier.
In Plauen fiel ein großer Ast fiel auf einen VW, dessen Fahrerin auf der Hauptstraße unterwegs war, und verursachte Sachschaden von zirka 6.000 Euro.
Durch den Sturm wurde in Weischlitz ein Strommast umgerissen und ein herabfallendes Kabel traf einen vorbeifahrenden Transporter. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
In Gersdorf wurde ein Trampolin zu einem Sachschaden verursachenden Flugobjekt, als es durch eine Orkanböe gegen einen Pkw geweht wurde.
Ein umgestürzter Baum blockierte zeitweise die Anschlussstelle Zwickau-West der Autobahn 72.
Ebenfalls auf der Autobahn 72 kippte der Anhänger eines mit Styropor beladenen Lkws um und blockierte alle Fahrspuren. Dieser konnte jedoch recht schnell aufgerichtet werden, sodass der Verkehr wieder ungehindert fließen konnte. Hierbei entstand Sachschaden von mindestens 1.000 Euro.
In Hohenstein-Ernstthal stürzte ein Baum auf einen geparkten Fiat, welcher hierdurch stark beschädigt wurde.
Am Vormittag krachte eine etwa 15 Meter hohe Fichte auf ein von Schnarrtanne kommendes Fahrzeug. Durch den Einschlag wurde die fahrende Person eingeklemmt und schwer verletzt. Die Kameraden der Feuerwehr Auerbach und Vogelsgrün mussten die Person aus dem Fahrzeug schneiden. Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt werden.





