Sonntag, 18. Oktober 2026

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Health.Textil 4.0: Wenn Bettlaken gesund machen

Sachsen Wirtschaftsministerium unterstützt ein Projekt mit 166.000 Euro, in dem gesundmachende Textilien entwickelt werden.

Von Sven Günther

· 1 Min. Lesezeit

Textile Zukunft: Health.Textil 4.0

Region. Bettlaken, die Wirkstoffe dosiert abgeben und antibakteriell wirken. Krankenhaus-Wäsche, in denen multiresistente Keime keine Chance haben. Nässesensorische Unterlagen, die die Pflege vereinfachen.

Die textile Zukunft heißt Health.textil 4.0!

Hinter dem neumodischen Anglizismus steckt ein Programm, das vom Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti) koordiniert und vom sächsischen Wirtschaftsministerium mit 166.000 Euro gefördert wird. Zwölf Unternehmen sind involviert. Ein Netzwerk wird aufgebaut. An passenden Geschäftsmodellen und zusätzlichen Anwendungen wird gearbeitet.
Wirtschaftsminister Martin Dulig gab jetzt den Startschuss, sagt:  „Sächsische Gesundheitstextilien können beispielsweise helfen, das Problem der multiresistenten Keime in deutschen Krankenhäusern zu lösen.
Die Kliniken können auf solche Lösungen aber nur dann im Alltag zurückgreifen, wenn es gelingt, den herkömmlichen Wäscheprozess komplett gleichwertig zu ersetzen. Das ist die Aufgabe des Netzwerkes Health.Textil 4.0. Zwölf sächsische Unternehmen wollen gemeinsam dafür sorgen, das Leben von Patienten und Krankenhauspersonal zu erleichtern.“

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