Sonntag, 18. Oktober 2026

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Mit Diabolo auf Kuschelhund geschossen

In Seiffen schoss ein unbekannter Tierhasser auf ein niedliches Hündchen. Jetzt sucht die Polizei Zeugen, obwohl sich der Vorfall schon am 31. Dezember zugetragen hat. Der Grund: Erst jetzt bekam die Pressestelle Kenntnis von der Tat, leitete sofort die Öffentlichkeitsfahndung ein.

Von Sven Günther

· 1 Min. Lesezeit

Kuschelhund mit Diabolo verletzt

Seiffen. Späte Fahndung nach einem Hundehasser. Schon am 31. Dezember war ein kleiner Hund der Rasse Bolonka gegen 14 Uhr auf der Oberseiffenbacher Straße seinem Frauchen (28) davongelaufen, rannte allein durch den Ort. Als er gegen 16 Uhr wieder daheim war, bemerkte die Halterin ein kleines Loch im Fell an der rechten Seite des Hündchens. Dazu ging es dem Tier zusehens schlechter, sodass die 28-Jährige mit ihrem Liebling zum Tierarzt ging. Der fand ein Diabolo. Die Kosten der Behandlung liegen bei 1000 Euro.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetzes aufgenommen und sucht nun Zeugen, die im oben genannten Zeitraum eine mögliche Tathandlung beobachtet haben oder sogar Täter beschreiben können. Hinweise nimmt die Polizei in Marienberg unter Telefon 03735 606-0 entgegen.

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