Samstag, 17. Oktober 2026

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Plauen: Plauen lädt zum Tag des offenen Denkmals ein und öffnet den jüdischen Friedhof

Von Redaktion Regionalspiegel

· 4 Min. Lesezeit

Foto: fotogestoeber

Aktuelle Meldungen aus Plauen können viele Bereiche des täglichen Lebens betreffen — von allgemeinen Hinweisen über städtische Bekanntmachungen bis hin zu Informationen für die Menschen vor Ort. Was Bürgerinnen und Bürger bewegt, finden Sie hier.

Jüdischer Friedhof in Plauen öffnet für Besuch und Führungen

Am Sonntag, 30. August 2026, können Interessierte den Jüdischen Friedhof in Plauen von 14 bis 17 Uhr besuchen. Der Verein für vogtländische Geschichte, Volks- und Landeskunde und das Vogtlandmuseum Plauen laden an diesem Nachmittag zu Besichtigung und Führungen ein.

Anlass ist auch die zeitliche Nähe zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana, das in diesem Jahr auf den 12. und 13. September fällt. Damit beginnt das jüdische Jahr 5787. Weil an diesem Wochenende zugleich der Tag des offenen Denkmals stattfindet, ist die Gedenkstätte bereits am letzten Augustwochenende geöffnet.

Die Anlage am Tannenhof 7 gehört zum Vogtlandmuseum Plauen. In der 1988 als Mahn- und Gedenkstätte gestalteten Feierhalle erfahren Besucher Wissenswertes über jüdisches Leben im Vogtland und über die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde. Im Außenbereich wird die Symbolik der Grabsteine erläutert. Außerdem wird an die Menschen erinnert, die dort ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Die Führungen beginnen am 30. August jeweils um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Über eine Spende für Pflege und Erhalt der Gedenkstätte wird sich gefreut. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen. Die Adresse lautet Tannenhof 7, 08525 Plauen.

Mit dem Angebot sollen Besucher die Gedenkstätte kennenlernen und einen Einblick in die jüdische Geschichte der Stadt und der Region erhalten.

Plauen lädt am 13. September zum Tag des offenen Denkmals ein

Plauen beteiligt sich am 13. September 2026 am bundesweiten Tag des offenen Denkmals mit einem umfangreichen Programm unter dem Motto »NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur«. Ab 10 Uhr gibt es an verschiedenen historischen Orten in der Stadt Führungen, Vorträge, Besichtigungen und kulturelle Angebote.

Besonders im Mittelpunkt steht der Wasserturm Neundorf. Die Außenhülle des technischen Denkmals wurde im Frühjahr 2026 saniert und instandgesetzt. Die Farbgebung erfolgte auf Grundlage einer Befunduntersuchung. Unterstützt wurden die Arbeiten durch Fördermittel des Freistaates Sachsen aus dem Landesprogramm Denkmalpflege.

Zu den weiteren Stationen gehören der Stadtarchiv Plauen, das Vogtlandmuseum Plauen, die Galerie e.o.plauen sowie die Fabrik der Fäden im Weisbachschen Haus. Auch dort sind mehrere Programmpunkte vorgesehen, darunter ein Vortrag zur Geschichte des Weisbachschen Gartens, Führungen durch den Garten und ein Konzert. Außerdem sind im Weisbachschen Garten, im Hans-Leopold-Hartenstein-Raum und beim Abendkonzert die Plätze begrenzt.

Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Kapazitäten werden Eintrittskarten ausgegeben, die ab dem 25. August an der Kasse der Fabrik der Fäden abgeholt werden können. Damit sollen die Besucherinnen und Besucher die einzelnen Angebote besser verteilt wahrnehmen können.

Mit dem Denkmaltag rückt Plauen erneut historische Bauten und technische Anlagen in den Fokus. Das Programm bietet an mehreren Orten Gelegenheit, Denkmale und ihre Geschichte näher kennenzulernen.

Neunter Schmetterlingsworkshop im Rosengarten der Weberhäuser

Im Rosengarten an den Weberhäusern hat in Plauen in diesem Jahr bereits zum neunten Mal der Schmetterlingsworkshop für Kita- und Schulkinder stattgefunden. Unter dem Motto „Schmetterling flieg“ vermittelte die diplomierte Forstingenieurin und zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Doreen Safar vom Pfaffengut Wissenswertes über die bunten Tiere. Das Angebot gehört zur Umweltbildung der lokalen Agenda.

Im Mittelpunkt standen dabei grundlegende Fragen rund um die Entwicklung des Schmetterlings. Die Kinder erfuhren unter anderem, wie sich aus einem Ei ein Schmetterling entwickelt und wie die Tiere sehen, fühlen und riechen. Außerdem bauten sie aus recyceltem Material eine kleine Tränke.

Nach Angaben der Lokalen Agenda zeigten sich die Kinder sehr interessiert und nahmen ihre selbstgebauten Vogeltränken mit in die Einrichtung. Der Workshop richtet sich an Kita- und Grundschulkinder und findet jedes Jahr Ende August an drei Tagen statt. Pro Tag gibt es jeweils zwei dieser Angebote im Rosengarten der Weberhäuser.

Die Termine sind nach Angaben der Lokalen Agenda schnell ausgebucht. In diesem Jahr haben sich insgesamt etwa 230 Kinder angemeldet. Wegen der hohen Nachfrage wird Doreen Safar zusätzlich noch drei weitere Workshops in einer Schule abhalten.

Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Informationen der entsprechenden Webpräsenzen der Gemeinde erstellt. Änderungen sind vorbehalten.

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