Start Zwickau: Marienthaler Bach fast freigelegt und 23 Straßen bekommen neue Asphaltdeckschicht
Artikel von: Redaktion Regionalspiegel
06.08.2026

Zwickau: Marienthaler Bach fast freigelegt und 23 Straßen bekommen neue Asphaltdeckschicht

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Bild: Adobe Stock / goir

Ob im Rathaus, auf Straßen oder im kulturellen Leben: In Zwickau gibt es immer wieder neue Informationen, die Bürgerinnen und Bürger betreffen können. Hier finden Sie die Informartionen der Gemeinde, regelmäßig und aktuell.

Freilegung des Marienthaler Baches kurz vor dem Abschluss – Brückenbau an der Erntestraße beginnt

Die Bauarbeiten zur Öffnung des Marienthaler Baches zwischen Paulusstraße und Erntestraße in Zwickau sollen am Freitag, 7. August 2026, abgeschlossen werden. Damit ist ein über viele Jahrzehnte überbauter Gewässerabschnitt wieder freigelegt und baulich erneuert worden. Nach Angaben des Tiefbauamts sollen die Maßnahmen vor allem den Hochwasserschutz verbessern und das Stadtquartier aufwerten.

Im Zuge der Arbeiten wurde die alte Überbauung zurückgebaut. Der Bach wurde auf rund 75 Metern wieder geöffnet, die Gewässersohle naturnah gestaltet. Außerdem wurde die linke Ufermauer saniert und die rechte Ufermauer vollständig neu errichtet. An der Stelle der früheren Brücke an der Paulusstraße entstand eine moderne Gehwegbrücke. Sie soll die fußläufige Verbindung zwischen Marienthaler Straße und Pauluskirchplatz weiterhin sichern.

Das Vorhaben ist Teil des Gebietsbezogenen Integrierten Handlungskonzeptes für das EFRE-/ESF-Plus-Fördergebiet „Mitte-West (Bahnhofsvorstadt und Marienthal)“. Die geplanten Gesamtkosten von 2,1 Millionen Euro wurden laut Mitteilung eingehalten.

Noch bevor die Arbeiten am freigelegten Bachabschnitt vollständig beendet sind, beginnt am Montag der Brückenbau in Höhe Erntestraße. Dafür wird die Erntestraße im Bereich der Brücke vom 3. August bis voraussichtlich 31. Dezember 2026 voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Zwickau: 23 Straßenabschnitte in Zwickau erhalten neue Asphaltdeckschicht

In Zwickau werden vom 3. August bis voraussichtlich 18. September 2026 im Stadtgebiet erneut 23 Straßenabschnitte mit einer dünnen Asphaltdeckschicht im Kalteinbau saniert. Nach Angaben des Tiefbauamtes führt die Firma Kutter, Niederlassung Plaue, die Arbeiten im Auftrag der Stadt aus. Ziel ist es, die Fahrbahnoberflächen zu verbessern.

Betroffen sind unter anderem die Fritz-Heckert-Straße, die Ludwig-Erhardt-Straße, die Dr.-Wilhelm-Külz-Straße, die Windbergstraße, die August-Bebel-Straße, die Friedrich-Engels-Straße, die Ernst-Thälmann-Straße, die Moritzstraße, die Kreisigstraße, der Poetenweg und die Rappendorfstraße. Insgesamt sind für jeden Straßenzug einschließlich der Vorarbeiten etwa ein bis zwei Arbeitstage vorgesehen. Begonnen wird auf der Moritzstraße.

Die neue Deckschicht ist nach Angaben der Stadt rund 1,5 Zentimeter stark. Je nach Witterung und Temperatur kann sie bereits etwa 30 Minuten nach dem Einbau wieder befahren werden. Die Sanierung erfolgt jedoch unter Vollsperrung. Parken ist auf den betroffenen Straßen nicht möglich, und für Anwohner kann die Ein- und Ausfahrt zu Grundstücken zeitweise eingeschränkt sein.

Das Tiefbauamt weist zudem darauf hin, dass es bei Regen zu Unterbrechungen kommen kann. Dadurch sind Verzögerungen im Ablauf möglich. Die Arbeiten sind bis Mitte September angesetzt.

Fördermittelwerkstatt im Zwickauer Rathaus unterstützt Ehrenamt bei Projektideen

Vereine und Initiativen aus der Zwickauer Region können am 17. Oktober 2026 im Rathaus an ihren Projektideen für Förderanträge arbeiten. Zur „Fördermittelwerkstatt Ehrenamt“ laden Vertreter der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt gemeinsam mit dem Büro Stadtentwicklung ein.

Die Veranstaltung richtet sich an bis zu 30 Engagierte aus gemeinnützigen Organisationen. Sie findet von 9.30 bis 17 Uhr statt und soll dabei helfen, aus einer ersten Idee ein förderfähiges Projekt zu machen. Nach Angaben der Stadt stehen in der Praxis oft Fragen im Raum, wo passende Fördermittel zu finden sind und wie ein überzeugender Antrag gelingt.

Genau daran setzt die Werkstatt an. Erfahrene Expertinnen und Experten aus dem Bereich Fördermittel begleiten die Teilnehmenden und geben praxisnahe Hinweise. Dabei geht es unter anderem um die Suche nach geeigneten Förderprogrammen, um die Formulierung von Anträgen sowie darum, Projektideen klar, verständlich und wirkungsvoll zu präsentieren.

Im Mittelpunkt steht die Arbeit am eigenen Vorhaben. Die Teilnehmenden entwickeln konkrete Bausteine für ihren Förderantrag, schärfen ihre Projektkonzepte und erhalten Hinweise für die weitere Ausarbeitung. Ziel ist es, die Ideen gezielt für eine Förderung weiterzuentwickeln.

Die Teilnahme ist kostenfrei, ebenso die Verpflegung. Wegen der auf 30 Plätze begrenzten Zahl ist eine Anmeldung nur für wenige Interessierte möglich. Die Veranstaltung findet im Zwickauer Rathaus statt.

Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Informationen der entsprechenden Webpräsenzen der Gemeinde erstellt. Änderungen sind vorbehalten.