Sonntag, 18. Oktober 2026

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Auch an Zwickaus Schulen wird gestreikt

Am Mittwoch müssen Eltern von Schulkindern gute Nerven haben. Notbetreuung an den Schulen ist gewährleistet.

Von Redaktion Regionalspiegel

· 1 Min. Lesezeit

Am Mittwoch werden die sächsischen Lehrer für ihre Löhne in Dresden streiken. Foto: SLV e.V.

Sachsen/ Zwickau. Am Mittwoch müssen Eltern von Schulkindern gute Nerven haben. Gute Nerven müssen die Lehrer dagegen schon lange haben. Aufgrund gescheiterter zweiter Verhandlungsrunde um eine Tarifeinigung, werden am Mittwoch, den 8. Februar, die Lehrer und Lehrerinnen der sächsischen Schulen aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.

Warum wird eigentlich gestreikt?

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 18. Januar mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten der Länder. Dazu zählen 800.000 Beschäftigte der Bundesländer, darunter fast 200.000 Lehrkräfte an öffentlichen Schulen, die keine Beamten sind – also alle sächsischen Lehrkräfte. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 30./31. Januar haben die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot vorgelegt.

Die GEW fordert in der Tarifrunde 2017:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte im Gesamtvolumen von 6 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten!
  • Erhöhung der Ausbildungsentgelte und der Entgelte der Praktikantinnen/Praktikanten um 90 Euro monatlich!

Busse in Richtung Dresden starten am Mittwochvormittag beispielsweise am Zwickauer Hauptbahnhof und in Werdau. Nach Aussage des Sächsischen Lehrerverbandes könne man noch nicht sagen, wie viele Lehrer sich am Streik beteiligen. Das sei Sache eines jeden einzelnen. Eine Notbetreuung sei an allen Schulen gewährleistet.

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