Samstag, 17. Oktober 2026

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Zukunftsmarkt ließ Raum zum Ausprobieren

Dass es einen Mangel an Mitarbeitern gibt, die wirklich etwas drauf haben oder die es lernen wollen, ist bekannt. Darum startete die Werbegemeinschaft Crimmitschau einen Versuch und wandelte den einstigen Zunft- und Handelsmarkt in den Zukunfts- und Handelsmarkt um.Am Wochenende war quasi Premiere.

Von Redaktion Regionalspiegel

· 2 Min. Lesezeit

Jenny Pohl und Söhnchen Noah probieren sich im Baggern. Foto: Alice Jagals
Jenny Pohl und Söhnchen Noah probieren sich im Baggern. Foto: Alice Jagals

Dass es einen Mangel an Mitarbeitern gibt, die wirklich etwas drauf haben oder die es lernen wollen, ist bekannt. Darum startete die Werbegemeinschaft Crimmitschau einen Versuch und wandelte den einstigen Zunft- und Handelsmarkt in den Zukunfts- und Handelsmarkt um. Ziel war, Unternehmer und Arbeitnehmer beziehungsweise angehende Lehrlinge zusammenzuführen.

Crimmitschau. Das ist nach Aussage von Vereinsvorsitzenden Andreas Näser gelungen. Rund 25 Händler und ebenso viele Gewerke präsentierten sich am Samstag auf dem Marktplatz in

Andreas Näser, Vorsitzender Werbegemeinschaft Crimmitschau e.V. Foto: Alice Jagals
Andreas Näser, Vorsitzender Werbegemeinschaft Crimmitschau e.V.
Foto: Alice Jagals

Crimmitschau. „Mehr wären wünschenswert, aber fürs erste Mal in dieser Form ist das o.k.“, resümiert Näser, der in der Innenstadt ein Optiker-Fachgeschäft führt.

Anstrengend sei es allerdings schon gewesen, Unternehmen zu akquirieren. „Ich hätte mich gefreut, wenn auch Firmen aus dem Gewerbegebiet Crimmitschau vor Ort gewesen wären. Allerdings muss man auch diese Sichtweise nachvollziehen können. Es ist nicht für jeden machbar, einen ganzen Tag auf dem Markt zu stehen und Mitarbeiter dafür einzusetzen“, sagt Näser. Hinzu kam, dass im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain ein ganzes Jubiläumswochenende – ebenfalls mit Handwerkern – gefeiert wurde.

„Eine bessere Absprache wäre da wünschenswert gewesen“, so Näser weiter, der mit dem Gedanken liebäugelt, einen Stadtmanager für Crimmitschau einzusetzen. So könne die Organisation professioneller ablaufen. Bisher machen das die Vereinsmitglieder neben ihrem eigentlichen Job als Firmeninhaber.

Nichts destotrotz, kamen vor allem am Vormittag viele Gäste. Die durften nicht nur gucken, sondern auch selbst mal Hand anlegen oder sich das eine oder andere Gewerk erklären lassen. Dass potentielle Mitarbeiter künftig ihre Bewerbungen auch einmal nach Crimmitschau versenden, wünscht sich nicht nur der Vereinsvorsitzende. Auch Gunter Voitel vom gleichnamigen Bauunternehmen möchte nun auch selbst ausbilden. Ob ihm der Zukunfts- und Handelsmarkt dabei behilflich war, wird sich noch herausstellen.

 

 

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