Sonntag, 18. Oktober 2026

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Zwickau baut so viele Straßen wie lange nicht

Frostschäden werden enorm werden - Fast 10 Millionen Euro werden in Straßen gesteckt  

Von Redaktion Regionalspiegel

· 2 Min. Lesezeit

Zwickau. In diesem Jahr sollen 24 Baumaßnahmen im Bereich des Straßen- und Brückenbaus in Zwickau vorgenommen werden und das in einem Umfang von knapp zehn Millionen Euro. Zum Vergleich: 2016 wurden rund vier Millionen Euro verbaut.

Das gab es lange nicht: Für kanpp zehn Millionen Euro werden Straßen, Brücken, Plätze und Gehwege erneuert. Nicht ganz ungeachtet dabei: In den zehn Millionen Euro verbergen sich satte acht Millionen Euro Fördermittel.

Mammutprojekte werden unter anderem die Sanierung der Werdauer Straße im Bereich Goethestraße und Garagenkomplex, der Trillerstraße, der Schneppendorfer Straße sowie der Ersatzneubau der Brücke Kopernikusstraße mit Erneruerung der Fuß- und Radweges. Auch der Röhrensteg wird es denkmalschutzrichtlich in sich haben. Neben der Sanierung der Sternenstraße wird zudem das Blaue Wunder abgerissen und die Gleise erneuert. Einen Fördermittelbescheid gibt es für dieses Projekt seitens der Stadt allerdings noch nicht.

Rund 80 Prozent der Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr fertig gestellt werden.

Frostschäden schwer zu beziffern

Der eiskalte Januar hat sichtlich viel Spuren im Asphalt hinterlassen. Der Schnee ist getaut und ständig rumpelt es, wenn man die Zwickauer Straßen entlang fährt. Schlaglöcher zieren nach dem eisigen Januar die rund 370 Straßenkilometer mehr denn je. Eine Million Euro stehen derzeit für Schadensbeseitigung bereit. „Aktuell läuft noch die Bestandsaufnahme“, so Baubürgermeisterin Kathrin Köhler. Ob der Betrag reichen wird ist somit nicht bekannt. „Schwer ist auch, zu unterscheiden, was nun tatsächlich Frostschäden sind und was nicht“, fügt Tiefbauamtsleiter Thomas Pühn hinzu. Eigentlich müssten die Straßen grundhaft ausgebaut werden. Aber da gibt es mehrere Probleme. Neben dem Kostenfaktor würde es zudem zu einem Verkehrschaos kommen. Außerdem seien die städtischen Mitarbeiter sowie auch Fremdfirmen stark beansprucht. Letztere verzeichneten eine super Auftragslage. „Da ist es manchmal schwer, mehrere Angebote überhaupt zu erhalten“, so Kathrin Köhler. Priorität habe die Verkehrssicherheit und wenn es wieder nur Flickschusterei werde. Bei größeren Schäden wolle man dennoch Fremdfirmen hinzuziehen.

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