
„Ich kenne keine Stadt die sich so frühzeitig mit der Evalution für den Titel befasst“, erzählt die Expertin Dr. Leitner.
Im Jahr 2025 möchte die Stadt Chemnitz Kulturhauptstadt werden. Grund genug sich acht Jahre vorher darüber Gedanken zu machen, wie man den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ am besten nach Chemnitz holt.
Neben inhaltlichen Vorbereitung der Bewerbung sind in regelmäßigen Abständen Experten aus ganz Europa in Chemnitz zu Gast, um im Rahmen von Gesprächen Empfehlungen abzugeben.
So erhielt die Stadt anfang der Woche einen ansehnlichen Besuch der Expertin Dr. Elisabeth Leitner aus Österreich. Sie stammt aus Amstetten und hat in Wien Architektur und Eventmanagement studiert und zur Thematik „Kulturhauptstadt Europas und Stadtentwicklung“ promoviert.
„Ich bin zum ersten Mal in Chemnitz und ich bin positiv überrascht. Die Stadt ist im kreativen Entstehen und man spürt ein kribbeln“, so die Expertin Dr. Elisabeth Leitner.
Sie forscht und lehrt an der TU Wien und der FH Kärnten, wo sie seit Herbst 2016 die Studiengangsleiterin im Bereich Architektur ist. In der nächsten Zeit werden nun die ersten Projekte beginnen, denn acht volle Jahre sind nicht mehr Zeit. Bereits Ende 2019 muss ein 100-Seiten starkes Buch, das sogenannte „Big Book“ in Brüssel eingereicht werden. In diesem Buch wird die Stadt dargestellt und Experten beschreiben die Experten, welches Entwicklungspotential in Chemnitz steckt.


