
Chemnitz. „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Diese Frage lag auch am heutigen Abend einigen Schaulustigen beim Bestaunen der Bauzäune in unmittelbarer Nähe zum Karl-Marx-Monument auf der Zunge. Der Hamburger Künstler Florian Huber hat diese als Kunstinstallation „District Chemnitz “ ins Leben gerufen.
„Die Diskussion und Aufregung ist beabsichtigt“, gesteht Ines Vorsatz von der Stadtverwaltung Chemnitz. In einer Demokratie brauche es Kommunikation. Kunst und Meinungsfreiheit seien deshalb so wichtig.
Die Kunstinstallation am Marx-Kopf ist Teil der IBUG Chemnitz. Träger ist das KulturTragwerk Sachsen e.V., das damit einen Beitrag zum Thema Beteiligung und Ausgrenzung und Beteiligung. Florian Huber setzt sich mit diesen Thema durch individuell gestaltbare zellartige Räume auseinander. Interessierte Akteure können sich an den Künstler wenden, um an der individuellen Gestaltung der entstehenden Zellen mitzuwirken.
Umstritten ist die Kunstaktion auch deshalb , weil die Stadt Chemnitz das Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie Leben“ mit 6000 Euro unterstützt. Zudem wurde es Dank Spenden und Eigenleistung finanziert.
Die Installation ist noch bis 15. September zu erleben.






