Sonntag, 18. Oktober 2026

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NINERS stürmen ins Halbfinale – und in die ARENA

Wer hätte das vor Saisonbeginn zu träumen gewagt? Die NINERS Chemnitz stehen im Playoff-Halbfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProA und kämpfen dort ausgerechnet gegen die alten Rivalen der Oettinger Rockets um den Aufstieg in die easyCredit BBL. Das erste Match dieser „Best-of-Five-Serie“ findet am Sonntag in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle statt.

Von Redaktion Regionalspiegel

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Foto: Archiv

Wer hätte das vor Saisonbeginn zu träumen gewagt? Die NINERS Chemnitz stehen im Playoff-Halbfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProA und kämpfen dort ausgerechnet gegen die alten Rivalen der Oettinger Rockets um den Aufstieg in die easyCredit BBL. Das erste Match dieser „Best-of-Five-Serie“ findet am Sonntag in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle statt. Am folgenden Mittwoch duellieren sich beide Teams dann in der Messe Erfurt und für das dritte Spiel ziehen die NINERS sogar in die über 5.000 Zuschauer fassende Chemnitz Arena.

Dort würde man auch eine mögliche fünfte Partie austragen, sollte es nach vier Begegnungen 2:2 stehen. Für Spiel 1 in der Hartmann-Halle sind aktuell bereits nahezu alle 2.000 Sitzplätze verkauft, weshalb man am Sonntag Zusatztribünen hinter beiden Körben aufbauen und somit rund 600 weiteren Zuschauern den Besuch der Partie ermöglichen wird.

„Wir freuen uns, noch einmal vor diesen Fans spielen zu dürfen“, schwärmte Virgil Matthews kurz nach dem entscheidenden 75:67-Heimsieg gegen Trier im fünften Spiel des Viertelfinales. Für die bevorstehende Serie gegen die Rockets wollte der routinierte Pointguard aber noch keine Prognose abgeben: „Dafür sind unsere letzten Duelle etwas zu lange her und obendrein haben sich beide Teams noch einmal personell verändert.“

Im allerersten Spiel der regulären Saison konnten die NINERS einen überraschenden 74:72-Sieg bei den Rockets feiern, die dann aber ihrerseits kurz nach dem Jahreswechsel mit 71:62 in Chemnitz triumphierten. Damals fehlte auf Seiten der Sachsen allerdings noch Craig Bradshaw und auch Jonas Richter war nach einer längeren Verletzungspause nicht ganz bei Kräften. Dies sollte aktuell eher gegeben sein, feierte Richer doch kürzlich gegen Trier bereits ein gutes Comeback und steht wieder voll im Training. Das gilt inzwischen auch für Daniel Mixich, der seinen Syndesmoseriss auskuriert hat und auf seine ersten Playoff-Minuten brennt.

Die Rockets müssen dagegen auf den an der Wurfhand verletzten Sam Parker verzichten. Allerdings haben sie kurz vor Ende der Wechselfrist mit dem Ex-Jenaer David Hicks einen bärenstarken Ersatzmann verpflichtet, der bislang 15.3 Punkte pro Spiel für die Rockets erzielt. Auch die beiden Winterneuzugänge Darrel Mitchell (10.2) sowie Jonas Grof (3.2) haben sich mittlerweile bestens akklimatisiert und obendrein scheint der im Januar vollzogene Trainerwechsel von Chris Ensminger zu Ivan Pavic allmählich zu fruchten.

So präsentierten sich die Thüringer während der Playoff-Viertelfinalserie gegen Crailsheim in echter Galaform und kegelten den favorisierten Hauptrundenzweiten mit einem 3:1 (86:77, 80:78, 89:100, 95:70) aus dem Aufstiegsrennen. Neben den genannten Nachverpflichtungen wussten dabei auch die beiden Center Dane Watts (14.1) und Robert Oehle (10.5), die Flügelspieler Grant Gibbs (9.3) sowie Elijah Allen (6.1) als auch die deutschen Guards Janek Schmidkunz (6.6), Max DiLeo (5.8) und Gerard Gomila (4.4) zu überzeugen. „Die Rockets haben ein sehr breites Team, in dem viele Spieler Verantwortung übernehmen und scoren können“, warnt Matthews.

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