Sonntag, 18. Oktober 2026

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NINERS-Vizepräsident Sven Böttger im Interview

Für für die NINERS läuft es sensationell. Trotz einer Niederlage vergangene Woche daheim gegen die Artland Dragons spielt der Verein die beste Saison seiner Geschichte. Selbst Verletzungssorgen konnten die Siegesserie nicht stoppen. Das soll natürlich auch beim Weihnachtsspiel und danach so weitergehen. WochenENDspiegel-Redakteurin Cindy Haase sprach dazu mit NINERS-Vizepräsident Sven Böttger.

Von Redaktion Regionalspiegel

· 3 Min. Lesezeit

Malte Ziegenhagen (l.) ist der Mann, auf dem die NINERS ihr Team der Saison aufgebaut haben. Aber Vizepräsident Sven Böttger (r.) weiß, dass eine Person allein noch kein Erfolgsgarant ist. Foto: Cindy Haase/Archiv

Für für die NINERS läuft es sensationell. Trotz einer Niederlage vergangene Woche daheim gegen die Artland Dragons spielt der Verein die beste Saison seiner Geschichte. Selbst Verletzungssorgen konnten die Siegesserie nicht stoppen. Das soll natürlich auch beim Weihnachtsspiel und danach so weitergehen. WochenENDspiegel-Redakteurin Cindy Haase sprach dazu mit NINERS-Vizepräsident Sven Böttger.

Am 22.12. steht mit dem X-Mas-Game das Highlight der Hinspielrunde auf dem Programm. Wie viele Leute erwartet Ihr in der Messe Chemnitz?
Sven Böttger: Wir freuen uns wieder auf ein volles Haus, so wie in den letzten Jahren zum X-Mas-Game auch. Erstmals haben wir es vor dem Spieltag schon geschafft, ausverkauft zu sein. Das ist Wahnsinn und macht uns richtig stolz. Die NINERS-Fans sind einfach die besten. Und die Mannschaft begeistert uns alle mit tollem Basketball. Das steckt an. Ich freue mich schon auf die Gänsehaut-Atmosphäre. Das X-Mas-Game gegen Rostock wird ganz sicher eines der Highlights in dieser Saison werden.

Wann und wie ist die Idee des X-Mas-Game überhaupt entstanden?
Die Idee, eines Tages mal ein Basketballspiel in der Messe Chemnitz auszutragen, hatten wir schon lange. 2015 konnten wir das dann endlich umsetzen. Es war zunächst ein Experiment. Schließlich wussten wir nicht, wie viele Zuschauer kommen, ob wir die große Arena überhaupt füllen werden. Aber die Sorgen waren völlig unbegründet. Gleich zu Beginn kamen mehr als 5000 Zuschauer. Und das ging die Jahre darauf so weiter. Chemnitz ist eben eine Basketball-Hochburg. Das zeigen diese Spiele immer wieder.

Die NINERS spielen bisher eine sensationelle Saison. Wie lässt sich dieser Leistungssprung im Vergleich zum Vorjahr erklären?
Das Team ist super zusammengestellt. Alle verstehen sich gut und stellen ihre Fähigkeiten in den Dienst der Mannschaft. Jeder will erfolgreich sein und sich jeden Tag im Training verbessern. Dazu haben wir ein tolles Trainergespann. Und ein super Team hinter dem Team. Dann fällt es leicht, erfolgreich zu sein. Auch wenn Erfolg in dieser Form natürlich nie hundertprozentig planbar ist.

Im Laufe der Saison konnten auch die Zuschauerzahlen kontinuierlich gesteigert werden. Mittlerweile müssen in der Hartmannhalle regelmäßig Zuschauer stehen, weil die Nachfrage nach Tickets größer ist als das Sitzplatzangebot. Immer wieder war ein Umbau der Hartmannhalle im Gespräch. Wie ist der Stand diesbezüglich und bis wann erwartet Ihr da eine Lösung?
Derzeit laufen seitens der Stadt die letzten Planungen für den Anbau der beiden Fluchttreppen an den Längsseiten der Hartmannhalle. Diese Treppen sind Voraussetzung für eine Erhöhung der Zuschauerkapazität. Wir können dann wieder Stehplätze im Umlauf oben anbieten und würden so noch mehr Fans die Gelegenheit geben, die Spiele live zu sehen. Wenn alles gut geht, sind die Treppen mit Beginn der Playoffs fertig. Unabhängig davon planen wir wieder damit, mobile Hinterkorbtribünen aufzubauen.

Die Saison ist noch lang, aber bei der Bilanz und als Tabellenführer ist der Gedanke an den Aufstieg nun nicht mehr gänzlich von der Hand zu weisen. Inwiefern müsst Ihr Euch bereits jetzt auf ein mögliches 1. Liga-Leben vorbereiten?
Erst einmal ist es für uns als Sportler doch schön, sich mit diesem Gedanken beschäftigen zu müssen. Und natürlich spielt die 1. Liga in unseren Planungen eine Rolle. Schon allein wegen der lizenzrechtlichen Anforderungen, aber auch, was das Thema Mindestetat oder Spielstätte angeht. Daran arbeiten wir. Unser Ziel muss es sein, die Voraussetzungen für den Gang in die BBL zu schaffen. Auf und abseits des Parketts.

Vielen Dank für das Gespräch!

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