Sonntag, 18. Oktober 2026

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Da wird sogar der Amerikaner stutzig!

Chemnitzer Archäologie-Museum wartet auf Russen-Mumie.

Von Judith Hauße

· 1 Min. Lesezeit

Foto: Sergey Borisenko, Institute of Archaeology and Ethnography, SB RAS

Kunstfreunde aus Amerika könnten bald schon nach Chemnitz kommen. Denn die kommende Sonderausstellung „Chic! Schmuck. Macht. Leute.“, die ab 1. April eröffnet wird, hat es in die New York Times geschafft. Was nun allerdings für riesen Ärger sorgt: Ein für die Ausstellung geplantes Exponat, eine skythenzeitliche Mumie aus Sibirien darf ebenso nicht Russland verlassen wie der älteste Schmuck der Welt, ein mindestens 35.000 Jahre alter Armreif aus dunklem Gestein.

Die über 2.200 Jahre alte Mumie eines etwa 25-jährigen Mannes sollte ursprünglich mit seiner Kleidung, seinem Schmuck und seiner großflächigen Tätowierung in das Thema der Ausstellung einführen. Beide Exponante werden jedoch nicht aus Russland herausgelassen, wie ein Bericht der Deutschen Welle nun veröffentlichte, woraufhin Journalisten der New York Times aufmerksam wurden und kurzerhand bei der verantwortlichen Kuratorin Karina Iwe anriefen.

Wie Sie den Kollegen mitteilte, hätte es bereits eine Zusage durch das russische Institut für Archäologie und Ethnografie gegeben, die allerdings Anfang März zurückgezogen wurde.

 

 

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